Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

Klimawandel to go

Sprit to go, (C) T.A. Klimawandel to go

Sprit to go, (C) T.A.

Ausstellung 15.5. – 19.6.2020

Inzwischen haben wir wegen Corona die letzte Ausstellung erfolgreich online gestellt:  “Heimat: Denke global, handle lokal”. Wir zeigen die analog geplante Ausstellung „Klimawandel to go“  auch online:

Hier klicken für die Online-Ausstellung

Hintergrund

Viele Menschen fühlen sich nicht vom Klimawandel  betroffen. Sie leben weiter so, wie bisher.  Auch wer das Problem erkannt hat, findet es oft schwer, im hektischen Alltag oder auf Grund gesellschaftlicher Erwartungen nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen.

Die Nachfrage nach dekadentem Luxus stärke einen immensen Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, sagte der Ökonom Nico Paech von der Universität Siegen. „Das sind Kreuzfahrten, das sind SUVs, das ist der Luftverkehr, die Digitalelektronik und die Nachfrage nach noch mehr Wohnraum.“ Dies sei reiner Komfort, der sich nicht als Befriedigung essenzieller Grundbedürfnisse rechtfertigen lasse. (SPON 1.12.2019)

Die Regierung fürchtet bei großen Maßnahmen, abgewählt zu werden. Die Lobby bremst. Manche denken, man kann alles so nebenbei mit Technik lösen. Wissenschaftler und Engagierte warnen und fordern politische und persönliche Änderungen. Die ausstehenden Veränderungen sind groß. Die Gesellschaft bedarf der Transformation.

Welche sind die vom Komfort getriebenen Entscheidungen, welche sind deren Konsequenzen,  welche sind die Gründe für unser Handeln und wie können wir als Einzelne und als Gemeinschaft neue Weg einschlagen?

Ausgetrocknet. Rika Pütthoff-Glinka. Dortmund, 2019, Fotocollage, 70 x 100 cm Klimawandel to go

Ausgetrocknet. Rika Pütthoff-Glinka. Dortmund, 2019, Fotocollage, 70 x 100 cm

Teilnehmende Künstler/innen:
Manja Dessel, Lioba von den Driesch, Francesco Gioacchini, Stephan Groß, Rika Pütthoff-Glinka, Julia Schicker, Rosa Schmidt, Mari Terauchi, Martin Zellerhoff

Programm Klimawandel to go

Ausstellung online

15.5.2020, 19 Uhr Vernissage

Begrüßung und Einführung in die Ausstellung durch Kurator Tom Albrecht (Video 6:41 Min.)

Videochat der Gäste und GG3. Dafür den Link klicken für Chrome-Browser ab 19 Uhr hier an dieser Stelle.

Künstler/innen begegnen Gästen online

zu wechselnden Terminen, moderiert von Tom Albrecht
Jeweils von 18:00 bis max. 18:30. Vorbereitung ab 17 Uhr.
Bitte ab 18.5.  jeweils zu den Terminen ab 17 Uhr unten auf den Link mit dem Künstler-Namen klicken.

Wir verwenden das sehr datenschutzfreundliche open source jitsy meet.
Es werden nur Teilnehmende mit Bild und Sprache zugelassen.
Für PC verwenden Sie bitte die Browser Chrome oder Firefox bzw. Safari.
Große Bildschirme sind von Vorteil.
Für Smartphone, Tablet muß vorher die App Jitsy Meet aus dem Store installiert werden, für Android Datenschutzsensible aus dem F-Droid-Store.
Headset empfohlen oder Ohrhörer mit Mikrofon
Kamera und Mikrofon müssen aktiviert sein.

Martin Zellerhoff 18.5.

Julia Schicker 26.5.

Rosa Schmidt 28.5.

Francesco Gioacchini 29.5.

Mari Terauchi 2.6.

Lioba von den Driesch 4.6.

Manja Dessel 5.6

Stephan Groß 15.6

Rika Pütthoff-Glinka 17.6.

Siehe auch: Kommentar eintragen und Facebook

12.6., Online-Videovortrag

Christian Löwe, Umweltbundesamt: „Umweltkrise, Digitalität und Kunst“ (19:21 Min.)

Jahrgang 1965, Diplom-Forstwirt Univ., seit 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt, aktuell im Bereich „Digitalisierung und Umweltschutz, E-Government“.
Zentrale: Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Sozial-ökologische Transformationen von Alltag und Gesellschaft (Angewandte sozial-/kulturwissenschaftliche Umweltforschung)
  • Soziale Innovationen, Green Economy, (digitale) Kultur der Nachhaltigkeit
  • Umweltpolitik und Umweltkommunikation für nachhaltige Konsummuster und Lebensstile
  • Mitwirkung im Arbeitskreis „Kunst und Umwelt“ des Umweltbundesamtes.
Vortrag Kurztext

Das permanente Überschreiten der planetaren Grenzen überfordert nicht nur Klima und Umwelt, sondern führt auch ökonomisch, sozial und kulturell in die Sackgasse. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die vorherrschenden Formen des Wirtschaftens, der Konsummuster und Lebensstile in modernen Gesellschaften schon jetzt die ökonomischen und sozialen Kosten der Umweltzerstörung ins Unermessliche steigen lassen, und somit die Spielräume für ein gutes, gelingendes Leben heutiger und vor allem zukünftiger Generationen stark einschränken werden. Deutschland muss sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft machen. Umweltpolitik wird damit immer mehr zu einer erweiterten Gesellschafts- und Kulturpolitik. Doch was braucht Deutschland, um zu einer Kultur für Nachhaltigkeit zu kommen? Und welche neuen Impulse können hierbei aus einem verstärkten Zusammenspiel von Digitalität und Kunst für eine kulturelle Dynamisierung der sozial-ökologischen Transformation erwachsen? Ergeben sich hieraus Ansatzpunkte für ein kultur(politisches) Konjunkturprogramm, das zu neuen Formen der Ästhetisierung von Innovation sowie gesellschaftlichen Experimenten für eine digitale Kultur der Nachhaltigkeit führen können?

19.6., 19 Uhr Finissage

„Nachlese zur Ausstellung“ per öffentlichem Gruppenvideochat mit den Künstlern/innen der Ausstellung, Gästen und dem GG3-Team. Bitte Getränke bereit stellen zum Zuprosten.
Link zum Chat gibt es ab 18:45 an dieser Stelle.

49. Ausstellung

Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A. Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A.

Wir zeigen die Ausstellung wegen der Corona-Ansteckungsgefahr  online

Die Gesundheit der Teilnehmenden ist uns wichtig. Wir wollen mit den Veranstaltungen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung beitragen.

Wir zeigen:

  • Die Werke an dieser Stelle mit  Videostatements der Künstler, Fotos und Text
  • Programm-Aktivitäten  „Einführung in die Ausstellung“, „Lesung“, „Workshop“, „Vortrag“, „Performance“ online zu den angekündigten Zeiten.
  • Alles auf gg3.eu

    Flyer der Ausstellung: Gedruckt und nicht verwendet. (C) T.A. Heimat: Denke global, handle lokal

    Flyer der Ausstellung: Gedruckt und nicht verwendet. (C) T.A.

Hier geht es zur online Ausstellung 20.3. – 8.5.2020

Objekte, Installationen, Zeichnung, Foto, Videos, Audio, Performance-
Programm: Lesung, Singsang.

Zehn Künstler/innen stellen den Spruch „Heimat: Denke global, handle lokal“ in ihren Werken dar:

Tom Albrecht, Matthias Fritsch, Victoria Hohmann, Simon Knab, Claudia Kochsmeier, Diana Pacelli, Rosa Schmidt, Raimon Sibilo, Yoana Tuzharova, Sven Wieder.

 

imperativ der flexibilität.Tandemkoffer. Yoana Tuzharova, Heimat: Denke global, handle lokal

imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020

Der alte Spruch der Alternativbewegung verbindet globale Verantwortung mit lokalem Tun. In der Heimat wo wir zu Hause sind, sind wir stark. Die Erde ist ein komplexer Organismus, in dem Ursache und Wirkung nicht immer räumlich nah bei einander liegen. Durch unsere Entscheidung, können wir als Kaufende direkten Einfluss auf das Handeln der Verursacher nehmen. Die Politiker müssen aber auch Handeln.

Lokale Gründe zum Handeln gibt es heute vermehrt: Die Tochter will aus Klimaschutzgründen kein Fleisch mehr essen. Freunde sprechen über Flugscham und Plastikscham. Für den Skiurlaub fehlt der Schnee am gewohnten Urlaubsort. Der Borkenkäfer hat den heimischen Wald befallen. Der Wasserstand in deutschen Regionen sinkt. Die Sommerhitze ist nicht auszuhalten. Die Bauern haben Ernteausfälle durch Trockenheit.

Beispiel: Urwälder werden auf der Erde vernichtet, also global, was ich bekämpfen möchte. Deswegen protestiere ich lokal, also vor Ort in meinem Kiez, wenn hier ein Wald oder Park vernichtet wird, versuche selbst Papier zu sparen und kaufe keine Gegenstände aus Tropenholz. Auch Verzicht an Fleisch hilft, da auf den gerodeten Flächen oft Rinder gezüchtet werden oder Soja für Viehfutter angebaut wird.

Beispiel: Durch den zunehmenden Ausstoß von Kohlendioxid wird das Klima der Erde aufgeheizt, was ein globales Problem ist. Als Einzelner in Deutschland kann ich nicht in China oder Indien die Politik beeinflussen, damit dort weniger Kohlekraftwerke gebaut werden  oder die Menschen nicht Autofahren. Aber ich selbst kann z.B. als lokale Entscheidung ein Fahrrad benutzen, anstelle eines Autos und die Politik beeinflussen.

Programm Heimat: Denke global, handle lokal

Vernissage 20.3., 19 Uhr online

  • Einführung in die Ausstellung von Tom Albrecht
  • Lesung: Rainer Stahl „Heimat in der Natur. Lyrik und leicht Schräges“ (Video 20:16 Min.)

Vortrag 27.3., 19 Uhr online

Johannes Schorling Promotor des INKOTA-netzwerkes für zukunftsfähiges Wirtschaften im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms Kampagne „Make Chocolate fair!“

Johannes Schorling (Inkota- Netzwerk): „Bewusster Konsum und Politik. Zwischen “Fasten” und dem Ruf nach Regulierung“. 30 Seiten pdf

Worksh, 30 Folienop 3.4., 19 Uhr entfällt

Kirsten Vogeler sammelt Pflanzen, bereitet zum gemeinsamen Essen. Matthias Fritsch lebt regelmässig im Datenstreik. Anregungen für nachhaltiges Umgestalten unserer Alltagstätigkeiten.

Künstlergespräch und Performance 24.4.

  • siehe Statements der Künstler in der online-Ausstellung

  • Corona Performance / Viral Horizons von Tom Albrecht und Rosa Schmidt

    Die Idee zu dieser Performance entstand spontan unter dem ersten Eindruck der Bedrohung durch das Coronavirus und dem folgenden Shutdown der Wirtschaft, des Reisens und der physischen Begegnung. “Das Virus ist der radikalste Entschleuniger unserer Zeit”. (Hartmut Rosa)

    Der Klimawandel und die die Corona-Pandemie sind miteinander verbunden. Global überall zu sein und globale Ressourcen zu nutzen, ist Teil der Ursache der Pandemie. Immer mehr Menschen beanspruchen immer mehr Lebensräume von Wildtieren für sich, die Landnutzung hat der Mensch stark verändert, Wild-, Nutztiere und Tierprodukte werden rund um den ganzen Globus transportiert und der weltweite Reiseverkehr nahm stark zu.

    CHOREOGRAPHIE INDIGO WINGS

    Der Planet eine Kugel, das Nachgeben gegen die Schwerkraft ein Atmen, ein Eingeständnis an die Rotation im farbigen Dämmerlicht, an die Versehrbarkeit, das Werden und Vergehen, eine Vertrauensübung in die Tragfähigkeit der Erdkruste, ein Überwinden des zivilisatorischen Flugbeschleunigungstaumels, ein momenthaftes Kollabieren der Totalvernetzung, ein Eitelkeitsentzugsversuch, ein Aussetzer, eine Verabschiedung, ein Flügelschlag, ein erdnahes Gebet, eine Aufrichtung des Rückgrats gegen die Beherrschungsgeste, eine Perspektivverschiebung in mehreren Sequenzen, eine Transformation der technototalitären Überheblichkeitsnötigungen.

Finissage 8.5., 19 Uhr online

Rheinischer Singsang: Tom AlbrechtMethadon aus Grünheide“ (Video 4:45 Min.)

Ort

gg3.eu

Jury

Team GG3, Kuratoren: Team GG3

48. Ausstellung

Artists for Future

Exhibition „Artists for Future“ Fridays 5 – 8 pm

Exhibition, talks, lecture 1.11. – 13.12.2019 with objects, active objects, photos, photo collage, videos, audio work, walk-in assemblage, interactive installation, dance performance, hybrid walking act, music performance from and with 19 artists. A confessional for ecologic sins is ready for use.

Gold Foil People, 2019, (C) Sissy Schneider Artists for Future

Gold Foil People, 2019, (C) Sissy Schneider

Artists

Petra Abroso, Tom Albrecht, Anna Borrie, Georg Cevales, Olga Drachuk-Meyer, Lioba von den Driesch, Keeley Haftner, Alexa Helbig, Astrid Indricane, Marte Kiessling, Clementine Klein, Maria Korporal, Nadine Lemke, Uwe Molkenthin, Rolf Pilarsky, Rosa Schmidt, Sissy Schneider, Maria Vedder

Individuals are starting to build insect hotels, housing bees in the city, doing urban gardening. Citizens are measuring their ecological footprint. Renewable energies and organic farming are increasing. Climate protection agreements are being made worldwide.

But the reversal is happening too slowly. Today, islands are sinking, climate refugees are coming to the borders, extreme weather is on the rise, species are dying. Scientists are warning us. The young generation is demonstrating for real climate protection. But the politics are not changing. The German government wants to keep coal power plants running longer than planned. Citizens are driving SUVs, eating meat every day, flying short distances, and even denying climate change.

We as artists worry about what our future will look like. We support the protests for more climate and environmental protection. As artists, we contribute to the world of the future. What do these contributions look like?

Over 100 artists applied, of which we selected strong, exciting works.

Events

Listening Guests at Dance Performance (C) T.A. Artists for Future

Listening Guests at Dance performance (C) T.A.

Vernissage Fri 1.11., 7 pm
Dance performance: Olga Drachuk-Meyer: The Trial of Liberation, Video 12 Min.
A capella singers: The VLQ – Very Large Quartet sings with five men and three women sing folk and pop songs in lively barbershop arrangements.

Lecture with conversation: Fr. 8.11., 7 pm, Dipl.Ing. Matthias Schnauss, Office for Sustainable Development: „On the Search for a Good Life – Past and Present Sustainability Movements – How to Continue?“ (In German).

Artist Talk: Fri. 15.11., 7 pm. Artists of the exhibition present their works in person and via Skype and answer questions from the public.

Result 1: How can artists reduce their ecological footprint? (in german), (C) T.A.

Result 1: How can artists reduce their ecological footprint? (in german), (C) T.A.

Workshop Fri 22.11., 5 – 7 pm: How can artists reduce their ecological footprint? The theme is everyday practice, choice of  materials, travel and transport, and everyday life as a consumer. Moderation Tom Albrecht (In German).

Exhibition Fri 29.11., 5-8 pm. The artist Alexa Helbig is present.

 

Result 2: How can artists reduce their ecological footprint? (in german), (C) T.A.

Result 2: How can artists reduce their ecological footprint? (in german), (C) T.A.

 

 

 

 

 

 

Tom Albrecht: The future is open. A common dice game about personal visions.
Exhibition Fri 6.12., 5-8 pm. The artist Lioba von den Driesch is present.

Our game was very entertaining in three hours. Laughter, serious and informative discussions took place. We agreed that the game should be distributed and marketed!

Future Game Players, (C) T.A. Artists for Future

Future Game Players, (C) T.A.

Future Game Result, (C) T.A. Artists for Future

Future Game Result, (C) T.A.

 

Future Game  manual (in German, pdf, 1 page (C) T.A.)

Playing cards (german, pdf, 6) (C) T.A.)

 

 

 

 

Finissage Fri. 13.12., 7 pm.
Hybrid Walking Act: Rosa Schmidt with INDIGO HABITAT / NORTH EAST CIRCULATIONS. Video 2:13Min.
The performer asks visitors to bring the batteries of their smartphones with them.
Exhibition from 5 pm.

Location: Gallery of the Global 3000 Group e.V., Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin
U8 Moritzplatz, U1 Kottbussertor, M29 Oranienplatz, Bus 147 Michaelkirchplatz
Google Maps

Jury: Team GG3, Curator: Tom Albrecht

Artists for Future

Ausstellung 1.11. – 13.12.2019

Ausstellung, Gespräche, Vortrag  mit Objekten, Aktiv-Objekte, Fotos, Fotocollage, Videos, Audio Work, Walk-in-Assemblage, Interaktiver Installation, Tanzperformance, Hybrid Walking Act, Musik-Performance von und mit 19 Künstlerinnen und Künstlern. Ein Beichtstuhl für ökologische Sünden steht bereit zur Benutzung.

Goldfolienmenschen, 2019, (C) Sissy Schneider Artists for Future

Goldfolienmenschen, 2019, (C) Sissy Schneider

Künstler/innen

Petra Abroso, Tom Albrecht, Anna Borrie, Georg Cevales, Olga Drachuk-Meyer, Lioba von den Driesch, Keeley Haftner, Alexa Helbig, Astrid Indricane, Marte Kiessling, Clementine Klein, Maria Korporal, Nadine Lemke, Uwe Molkenthin, Rolf Pilarsky, Rosa Schmidt, Sissy Schneider, Maria Vedder

Der Einzelne fängt an Insektenhotels zu bauen, Bienen in der Stadt zu pflegen, urban zu  gärtnern. Bürger messen ihren ökologischen Fußabdruck. Erneuerbare Energien und der Ökolandbau nehmen zu. Weltweit trifft man Klimaschutzabkommen.

Doch das Umsteuern geschieht zu langsam. Denn heute versinken Inseln, Klimaflüchtlinge kommen, Wetterextreme nehmen zu, Arten sterben, Starkregen flutet. Wissenschaftler warnen. Die junge Generation demonstriert für einen echten Klimaschutz. Die regierende Politik bewegt sich nicht. Die deutsche Regierung will verspätet aus der Braunkohle aussteigen. Der Bürger fährt SUV, isst sein täglich Fleisch, fliegt Kurzreisen, leugnet den Klimawandel.

Wir als Künstler machen uns Sorgen, wie unsere Zukunft aussehen wird.  Wir unterstützen die Proteste für mehr Klima- und Umweltschutz. Wir leisten als Künstler Beiträge für die Welt der Zukunft. Wie sehen diese Beiträge aus?

Es bewarben sich über 100 Künstler/innen, von den wir starke, spannende Werke auswählten.

Programm

Lauschende Gäste, (C) T.A. Artists for Future

Lauschende Gäste, (C) T.A.

Vernissage Fr. 1.11., 19 Uhr.
Tanzperformance: Olga Drachuk-Meyer: The Trial of Liberation
Das VLQ – Very Large Quartet singt a capella Folk- und Popsongs in beschwingten Barbershop-Arrangements.

Vortrag mit Gespräch Fr. 8.11., 19 Uhr, Dipl.-Ing. Matthias Schnauss, Büro für Nachhaltige Entwicklung: „Suchbewegungen auf dem Weg zum Guten Leben. – Bisherige und aktuelle Nachhaltigkeitsbewegungen. Wie kann es weiter gehen?“ Vortrag: Suchbewegungen gutes Leben, 0,86MB, 45 Folien
Ausstellung ab 17 Uhr

Künstlergespräch Fr. 15.11., 19 Uhr. Künster/innen der Ausstellung stellen persönlich anwesend und per Skype  ihre Werke vor und sprechen mit Gästen darüber.
Ausstellung ab 17 Uhr

Workshop Fr. 22.11., 17 – 19 Uhr: Wie können Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck verringern? Thema ist ihre Alltagspraxis, die Wahl ihrer Materialien, ihr Reisen und Transport. Moderation Tom Albrecht (In deutsch)

Wie können Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck verringern?1. Artists for Future

Wie können Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck verringern? 1.

Wie können Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck verringern? 2. Artists for Future

Wie können Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck verringern? 2.

 

Egebnisse des Workshops. Für die offenen Fragen soll es in der nächsten Aussstellung einen weiteren Termin geben.

 

 

 

Unsere Ergebisse wurden Aufgenommen vom Sommerkunstblog

Ausstellung Fr. 29.11., 17-20 Uhr. Die Künstlerin Alexa Helbig ist anwesend.

Tom Albrecht: Die Zukunft ist offen. Ein gemeinsames Würfelspiel um persönliche Visionen. Fr. 6.12., 19 Uhr
Ausstellung ab 17 Uhr. Die Künstlerin Lioba von den Driesch ist anwesend.

Unser Spiel verlief in drei Stunden sehr kurzweilig. Lachen, Ernst und informative Diskussion wechselten sich ab. Wir waren uns einig, das Spiel soll verbreitet und vermarktet werden!

Zukunftsspiel Ergebnis, (C) T.A. Artists for Future

Zukunftsspiel Ergebnis, (C) T.A.

Zukunft Spielende, (C) T.A. Artists for Future

Zukunft Spielende, (C) T.A.

 

 

 

 

 

 

Zukunftsspiel Anleitung (pdf 1 Seite, (C) T.A.), Spielkarten (pdf, 6 Seiten (C) T.A.)

 

Finissage Fr. 13.12., 19 Uhr.
Rosa Schmidt mit Hybrid Walking Act: INDIGO HABITAT/NORDOSTZIRKULATIONEN. Video 2:13Min.
Die Performerin bittet die Besucher die Akkus ihrer Smartphones geladen mit zu bringen.
Ausstellung ab 17 Uhr

Ort

Galerie der Global 3000 Group e.V., Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin
U8 Moritzplatz, U1 Kottbussertor, M29 Oranienplatz, Bus 147 Michaelkirchplatz
Google Maps

Jury

Team GG3, Kurator: Tom Albrecht

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