Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

LUFT

Group Global 3000 nimmt teil an
LUFT – internationales Networking-Event zur Präsentation und Vernetzung der europäischen Kunstszene
Samstag, 10. und Sonntag, 11. September von 13 bis 17 Uhr in der Galerie Kunstpunkt, Schlegelstr. 6, 10115 Berlin

LUFT - fair is in the air

GG3 @ fair is in the air LUFT

GG3 @ fair is in the air. Wir zeigen an unserem Stand Arbeiten unserer Künstler:Innen Tom Albrecht, Maria Korporal, Mariel Gottwick und Stephan Groß

Achtzehn Initiativen aus Den Haag, Limerick, Stockholm, Riga, Kopenhagen, Frankfurt und Berlin stellen ihre Räume und Organisationen sowie ausgewählte Kunstwerke an ihren Ständen vor, um ihre Aktivitäten zu präsentieren und neue Kooperationen zu starten.

ARNE (Artist-Run Network Europe) zielt darauf ab, den selbstorganisierten künstlerischen Sektor in Europa zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf lokaler und internationaler Zusammenarbeit liegt, und einen einfachen Informationsrahmen für Kunstschaffende und Kunststudenten zu schaffen, insbesondere durch eine gemeinschaftliche Online-Plattform, das Artist-Run Resource Centre (ARRC).

Nicht nur im von Künstlern betriebenen Sektor, sondern in der Kunst im Allgemeinen fühlt sich die Öffentlichkeit häufig von der Kunstwelt ausgeschlossen und speziell die Aktivitäten der von Künstlern betriebenen “Untergrund”-Räume können als Nische und unzugänglich betrachtet werden. In einem vielschichtigen Format überbrückt das Projekt die Kluft zwischen europäischen Kulturen, Berufen und Künstlern in verschiedenen Stadien ihrer Laufbahn. Es fördert die internationale Zusammenarbeit und den gegenseitigen Respekt und unterstreicht die Bedeutung der von Künstlern betriebenen Bewegung mit ihrer Freiheit für experimentelle und innovative Ideen.

Programm

Samstag, 10. September:
– 13-17 Uhr sind die Präsentationsstände für die Öffentlichkeit zugänglich.
– 17 Uhr Vortrag “The Ebb and Flow of Berlin Project Spaces” von Chris Benedikt & Oliver Möst vom Netzwerk freier Berliner Projekträume und – initiativen mit offener Diskussion

Sonntag, 11. September:
– 13-17 Uhr sind die Präsentationsstände für die Öffentlichkeit zugänglich.
– 15 Uhr Eröffnung der ARRC für die Öffentlichkeit. Vortrag “Was ist die ARRC und wie kann man sie nutzen” von Adi Levy

Teilnehmende Initiativen

Candyland, Stockholm (SE)
Ormston House, Limerick (IE)
The Syndicate of Creatures, Copenhagen (DK)
The Alternative Art Guide, The Hague (NL)
Totaldobže, Riga, (LV)
Artist-Run Alliance, Berlin/Tel Aviv (DE/IL)
Eulengasse, Frankfurt a.M. (DE)

Aus Berlin:
A-trans
Kulturhaus Bouché
Organ Kritischer Kunst (OKK)
Group Global 3000
Co–Re | Ummu
Art Laboratory Berlin
Galerie Toolbox
Hilbertraum
Lichtenbergstudios
Nationalmuseum
>top – Transdisciplinary Project Space

LUFT wird organisiert von Kim Dotty Hachmann und Matthias Roth von >top e.V. mit Unterstützung des Berliner Netzwerks für Projekträume und -initiativen.  ARNE wird kofinanziert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem
Creative Europe Programm der Europäischen Union.

KRISENFEST

Weihnachtsglück (C TA) Weihnacht in der Krise

Weihnachtsglück (C GG3)

Die Menschen spüren die Klimakrise immer stärker, den Krieg, die steigenden Energiepreise. Da gilt es, das Weihnachtsfest trotzdem zu feiern. Wie geht das, was verändern wir?

1.12.-15.12 2022
Eine kooperative Ausstellung von Group Global 3000 mit WerkStadt Neukölln.

FUENF VOR ZWOELF

Ausstellung 6.11.- 4.12.2022

Wir fünf Künstler*innen der Group Global 3000 zeigen unsere künstlerischen Positionen zur Nachhaltigkeit der Gesellschaft. Dieses Mal nicht in Kreuzberg, sondern im grünen Hellersdorf: Tom Albrecht, Mariel Gottwick, Stephan Groß, Alexa Helbig-Tewes, Maria Korporal

“Die Künstlerinitiative Group Global 3000 zeigt seit 2013 Ausstellungen, die sich mit drängenden Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit befassen. Unter dem Titel „5vor12“ ist die Gruppe nun zu Gast im Projektraum mp43. Mit verschiedenen künstlerischen Medien sucht sie einen Ausdruck für die Dringlichkeit, auf die fundamentalen Umwälzungen zu reagieren, die das Leben auf unserem Planeten schon lange merklich schädigen, aber bald vollends zu eskalieren drohen. Fünf Positionen reflektieren die Beklemmung, aber auch die Chancen der gefühlt fünf Minuten, die noch zum Handeln bleiben.

Tom Albrecht ruft die Besucher:innen in einer Umfrage auf, ihr Verhalten angesichts der Krise in ein Schema einzufügen, mit dem Wunsch und Wirklichkeit des Handelns modelliert werden sollen. Dazu macht das Objekt „Transformation“ auf die Notwendigkeit der Energiewende aufmerksam und dient gleichzeitig als Hommage an den technischen Erfindungsgeist der Menschheit.

Mariel Gottwicks Installation „… und wenn sie verbrennen, dafür kann ich nichts.“ zeigt Insekten in einem Licht-Objekt und in Fotografien. In einer Gegenüberstellung einer distanzierten und einer Nahperspektive werden unsere komplexen Mitgeschöpfe von ihrem Status als Fluchtpunkte von Unmutsprojektionen rehabilitiert. Sie verdienen Respekt nicht nur, weil sie zur Rettung des Lebens auf der Erde beitragen, sondern weil sie ein faszinierender Teil desselben sind.

Die Sorgfaltspflicht für alles Lebendige beschäftigt auch Stephan Groß. Sein Experimentalfilm “BIS NICHTS MEHR ÜBRIG IST” zeigt ein systematisches Zusammenbrechen in Wort und Ton, bis buchstäblich nichts mehr übrig ist. Fünf Worte und Fünf Klänge, die einem alarmierenden sukzessiven Kahlschlag ausgesetzt werden als Paraphrase von Raubbau, Ausbeutung, Auslöschung und Verschwinden.

Die von Alexa Helbig in Mischtechnik ausgeführte großformatige Arbeit „The Full Catastrophe“ zeigt eine expressive abstrakte Szenerie um ein totes Tier. Der titelgebende Ausdruck, ursprünglich ein Filmzitat, ging in den allgemeinen Sprachgebrauch ein und dient heute auch als Vehikel für die Idee von schonungsloser Betrachtung und Akzeptanz auch schlimmster Krisen als Bewältigungsstrategie.

Maria Korporals interaktive, multimediale Installation “Emergency Call Center“, die aus mehreren Videos in unterschiedlichen Formaten besteht, befasst sich mit extremen klimatologischen Ereignissen. Ein zentrales Element der Arbeit ist ein Telefon, das man anhören und beantworten kann und die Menschen auffordert, auf den Notruf der Erde zu reagieren.

Gemeinsam ist den Arbeiten die Frage: Kann es sein, dass wir den Wettlauf mit der Zeit nur gewinnen können, wenn wir innehalten und der Reflexion mehr Raum geben?

Stephan Groß”

 

Ort: mp43 – projektraum für das periphere: Subtrahieren von Ödnis jeglicher Art durch den Projektraum als flexibles Verkehrsmittel.

Stollbergerstr. 73
Berlin, 12627

U 5 Hellersdorf, 9 Min. Fußweg

 

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