Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

KrisenFEST

Weihnachtsglück (C TA) Weihnacht in der Krise

Weihnachtsglück (C GG3)

GG3 in der Emser Straße

Ausstellung 3.12.-17.12 2022 Geöffnet 16-19 Uhr Do 8.12., Fr 9.12., Do 15.12., Fr 16.12.

Werke von Tom Albrecht, Mariel Gottwick, Stephan Groß, Maria Korporal zu Gast in der WerkStadt Berlin, Emser Straße 124, 12051 Berlin-Neukölln

Zwei kooperative Ausstellungen von Group Global 3000 mit WerkStadt Berlin zum gleichen Thema KrisenFEST. WerkStadt Berlin stellt in den Räumen von GG3 am Leuschnerdamm 19 aus.

Die Menschen spüren die Klimakrise immer stärker, den Krieg, die steigenden Energiepreise. Da gilt es, das Weihnachtsfest trotzdem zu feiern. Wie geht das, was verändern wir?

Programm von GG3 in der Emser Straße

Vernissage 3.12., 19 – 22 Uhr:
Begrüßung Jason Benedict,
Einführung in die Ausstellung Jule Böttner, WerkStadt e.V.,
Performance “Arsch hochkriegen”, Tom Albrecht mit Stephan Groß

Videoabend 10.12., 19 – 22 Uhr: Videos der ausstellenden Künstler:Innen und eingeladener Gäste: Tom Albrecht, Marina Camargo, Lioba von den Driesch, Matthias Fritsch, Mariel Gottwick, Stephan Groß, Nanna Gro Henningsen, Maria Korporal, Juliane Kowalke, Super Vague (Keeley Haftner and Dr. David Saunders)

Finissage 17.12., 19 Uhr: 18-21 Uhr
18 Uhr Workshop: Weihnachten sparen? Wie gehen wir heute mit Feier und Krise, Tradition und Realität um? Wir tragen unsere Vorhaben und Aktivitäten zusammen: Baum, Feiern, Strom, Heizen, Lüften, Schenken, Verpacken, Geld
Moderation: Tom Albrecht

Ort

GG3 in den Räumen von WerkStadt Berlin: Emser Straße 124, Ecke Ilsestrasse, 12051 Berlin-Neukölln, S+U Hermannstraße, S+U Neukölln, Bus 377 Emser Straße

WerkStadt in den Räumen von Group Global 3000

KrisenFEST WerkStadt

KrisenFEST WerkStadt

WerkStadt in den Räumen von Group Global 3000: Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin, U8 Moritzplatz, U1 Kottbussertor, M29 Oranienplatz, Bus 147 Michaelkirchplatz

FUENF VOR 12

Ausstellung 6.11.- 27.11.2022

Wir fünf Künstler*innen der Group Global 3000 zeigen unsere künstlerischen Positionen zur Nach- und Nichthaltigkeit der Gesellschaft. Dieses Mal nicht in Kreuzberg, sondern im grünen Hellersdorf im  mp43 – projektraum für das periphere: Subtrahieren von Ödnis jeglicher Art durch den Projektraum als flexibles Verkehrsmittel.

Tom Albrecht, Mariel Gottwick, Stephan Groß, Alexa Helbig, Maria Korporal

Die Künstlerinitiative Group Global 3000 zeigt seit 2013 Ausstellungen, die sich mit drängenden Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit befassen. Unter dem Titel „5vor12“ ist die Gruppe nun zu Gast im Projektraum mp43. Mit verschiedenen künstlerischen Medien sucht sie einen Ausdruck für die Dringlichkeit, auf die fundamentalen Umwälzungen zu reagieren, die das Leben auf unserem Planeten schon lange merklich schädigen, aber bald vollends zu eskalieren drohen. Fünf Positionen reflektieren die Beklemmung, aber auch die Chancen der gefühlt fünf Minuten, die noch zum Handeln bleiben.

GG3 mit 5vor12 in MP43

GG3 mit 5vor12 in MP43

Tom Albrecht ruft die Besucher:innen in einer Umfrage auf, ihr Verhalten angesichts der Krise in ein Schema einzufügen, mit dem Wunsch und Wirklichkeit des Handelns modelliert werden sollen. Dazu macht das Objekt „Transformation“ auf die Notwendigkeit der Energiewende aufmerksam und dient gleichzeitig als Hommage an den technischen Erfindungsgeist der Menschheit.

Mariel Gottwicks Installation „… und wenn sie verbrennen, dafür kann ich nichts.“ zeigt Insekten in einem Licht-Objekt und in Fotografien. In einer Gegenüberstellung einer distanzierten und einer Nahperspektive werden unsere komplexen Mitgeschöpfe von ihrem Status als Fluchtpunkte von Unmutsprojektionen rehabilitiert. Sie verdienen Respekt nicht nur, weil sie zur Rettung des Lebens auf der Erde beitragen, sondern weil sie ein faszinierender Teil desselben sind.

Die Sorgfaltspflicht für alles Lebendige beschäftigt auch Stephan Groß. Sein Experimentalfilm “BIS NICHTS MEHR ÜBRIG IST” zeigt ein systematisches Zusammenbrechen in Wort und Ton, bis buchstäblich nichts mehr übrig ist. Fünf Worte und Fünf Klänge, die einem alarmierenden sukzessiven Kahlschlag ausgesetzt werden als Paraphrase von Raubbau, Ausbeutung, Auslöschung und Verschwinden.

Die von Alexa Helbig in Mischtechnik ausgeführte großformatige Arbeit „The Full Catastrophe“ zeigt eine expressive abstrakte Szenerie um ein totes Tier. Der titelgebende Ausdruck, ursprünglich ein Filmzitat, ging in den allgemeinen Sprachgebrauch ein und dient heute auch als Vehikel für die Idee von schonungsloser Betrachtung und Akzeptanz auch schlimmster Krisen als Bewältigungsstrategie.

Maria Korporals interaktive, multimediale Installation “Emergency Call Center“, die aus mehreren Videos in unterschiedlichen Formaten besteht, befasst sich mit extremen klimatologischen Ereignissen. Ein zentrales Element der Arbeit ist ein Telefon, das man anhören und beantworten kann und die Menschen auffordert, auf den Notruf der Erde zu reagieren.

Gemeinsam ist den Arbeiten die Frage: Kann es sein, dass wir den Wettlauf mit der Zeit nur gewinnen können, wenn wir innehalten und der Reflexion mehr Raum geben?

Stephan Groß

Termine

Sonntag, 6.11.2022, 15 – 18 Uhr Begrüßung Carola Rümper, Vorstellung GG3, Eröffnung mit den Künstler:innen

Dienstag, 8,11,2022, 15 – 18 Uhr Stephan Groß ist anwesend.

Donnerstag, 10.11.2022, 15 – 18 Uhr

Sonntag, 13.11.2022, 15 – 18 Uhr Alexa Helbig ist anwesend.

Dienstag, 15.11.2022, 15 – 18 Uhr Stephan Groß ist anwesend

Donnerstag, 17.11.2022, 15 – 18 Uhr,  16 – 17 Uhr Künstler:innengespräch:  Die Künstler:innen sprechen mit Gästen über ihre Werke.

Sonntag, 20.11.2022, 15 – 18 Uhr Maria Korporal ist anwesend.

Dienstag, 22.11.2022, 15 – 18 Uhr Mariel Gottwick ist anwesend.

Donnerstag, 24.11.2022, 15 – 18 Uhr

Sonntag, 27.11.2022, 15 – 18 Uhr Alexa Helbig ist anwesend.

Ort

 mp43 – projektraum für das periphere: Subtrahieren von Ödnis jeglicher Art durch den Projektraum als flexibles Verkehrsmittel.

Stollbergerstr. 73
Berlin, 12627

U 5 Hellersdorf, 9 Min. Fußweg

 

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