Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

Frauen.Leben.Klima

Jane of Arc. Stephan Groß, Foto, A4, Berlin, 2026

Jane of Arc. Stephan Groß, Foto, A4, Berlin, 2026

Frauen kämpfen für Klimaschutz

Ausstellung  7.8.–18.9.2026
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag, 17–20 Uhr und zu den Veranstaltungen und Sonderöffnung zur „Berlin Art Week“ täglich 09.–13.09.2026 auch 17–20 Uhr.

In allen Teilen der Welt kämpfen Frauen gegen die Klimakrise. Sowohl sichtbar wie Luisa Neubauer, deutsche Aktivistin, Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris oder Vanessa Nakate, afrikanische Klimabotschafterin, als auch zahlreich im alltäglichen Leben. Strukturelle und geografische Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass Frauen besonders stark vom Klimawandel betroffen sein können. Zugleich sind sie in politischen Entscheidungsprozessen und technischen Klimaberufen noch immer unterrepräsentiert.

Die Ausstellung versammelt nach einer internationalen Ausschreibung ausgewählte Werke von KünstlerInnen aus Europa und fragt: Wie prägen Frauen den Klimaschutz? Welche Herausforderungen begegnen ihnen, welche Visionen entwickeln sie und welchen Beitrag leisten sie für eine nachhaltige Zukunft?

Die gezeigten Arbeiten eröffnen vielfältige Perspektiven auf Geschlecht, Klima und gesellschaftlichen Wandel. Sie machen Engagement sichtbar, hinterfragen bestehende Strukturen und laden dazu ein, über Verantwortung, Gerechtigkeit und Transformation nachzudenken.

Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur Thema der Ausstellung, sondern auch Teil ihrer Umsetzung. Die KünstlerInnen haben Angaben zum Anteil wiederverwendeter Materialien in ihren Werken gemacht. Die Ausstellung wird ressourcenschonend geplant und realisiert.

KünstlerInnen

Objekte, Videos, Virtual Reality, Installationen, Fotografie, Malerei, Performance von 18 KünstlerInnen aus Deutschland, Dänemark, Spanien, Rumänien und Ungarn.

Sandra Becker, Judith-H. Boy, Janet Grau, Stephan Groß, Gosia Hejnat, Jiaxiao Ji, Maria Korporal, Ekaterina Kovalenko, Aleksandra Sawa, Ivonne Portillo Sierra, Elma Riza, Robin Romanski, Barbara Schwinges, Andrea Striesova, Erika Szentgyörgyi, Monika Thorwart, Alina Tofan, Lioba von den Driesch

Programm

Wir begleiten die Ausstellung mit einem musikalischen und dialogorientierten Programm.

  • 7.8.2026, 19 Uhr - Vernissage
    Begrüßung: Tom Albrecht
    Einführung in die Ausstellung: Katja Hock
    Musik: Puzzls
    Performance: Cat Lady for Climate von Maria Korporal
    Schreit-Performance: Judith-H. Boy
  • 14.8.2026, 19 Uhr  - KünstlerInnengespräch
    Beteiligte KünstlerInnen erläutern ihre Werke und treten mit den BesucherInnen in Dialog.
    Moderation: Katja Hock
  • 21.8.2026, 19 Uhr - Paneldiskussion
    Frauen aus verschiedenen Klimaberufen sprechen über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven.

    Frauen aus verschiedenen Klimaberufen sprechen über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven.  Foto TA

    Frauen aus verschiedenen Klimaberufen sprechen über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven. Foto TA

    Moderation: Nathalie Wenker, Nachhaltigkeitsexpertin
    Teilnehmerinnen: Prof.Dr. Stefanie Kaboth-Bahr, Professorin für Paläoklimatologie an der FU Berlin; Dr. Andrea Nakoinz, Ärztin und Expertin für Klimaresilienz; Nina Kreutzfeldt, Architektin und Nachhaltigkeitskoordinatorin; Insa Kehlenbeck, Klimaschutzbeauftragte für Friedrichshain-Kreuzberg

  • 9.9.2026: 19 Uhr - Vortrag von Caroline Gunderson (Hertie School)
    Die Kraft der Klimakunst: Wie Kunst Bewusstsein, Empathie und Handeln fördern kann
  • 11.9.2026, 19 Uhr - Vortrag von Dr. Meike Brückner (HU Berlin)
    Wer sorgt für die Zukunft?: Was Klimaforschung über Geschlecht, Ernährung und Gerechtigkeit verrät
  • 12.9.2026, 19 Uhr - Performance von Maria Korporal
    Cat Lady for Climate
  • 18.9.2026, 19 Uhr - Finissage
    Klangtrio: Stephan Groß (Gitarre), Sabine und Ralf Raacke  (Harfe, Didgeridoo)

Führungen

Für Schulklassen und Gruppen bieten wir Führungen durch die Ausstellung an. Termine können mit Dr. René Knorr unter +49 30 22457258 oder per E-Mail an fuehrungen/at/gg3.eu vereinbart werden.

Kontakt

Website gg3.eu
kontakt@gg3.eu

Adresse: Leuschnerdamm 19, D 10999 Berlin, Germany

Jury: Tom Albrecht, Stephan Groß, Katja Hock, Maria Korporal, Andrea Striesova

Team: Tom Albrecht, Carsten Borck, Stephan Groß, Gosia Hejnat, Maria Korporal, Robin Romanski, Andrea Striesova

Kurator: Tom Albrecht, Cokuratorin: Andrea Striesova, Katja Hock

Feedback für Gäste: Bitte teilen Sie uns nach Ihrem Besuch Ihre Eindrücke und Rückmeldungen mit. In der Ausstellung erhalten Sie dafür eine Feedbackkarte.

Presse:
Organisation: Tom Albrecht
Veranstaltungen: Andrea Striesova
Inhaltliche Ansprechpartnerin: Katja Hock

Finanzierung: Group Global 3000 e. V.

71. Ausstellung der Group Global 3000

Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A. Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A.

Wir zeigen die Ausstellung wegen der Corona-Ansteckungsgefahr  online

Die Gesundheit der Teilnehmenden ist uns wichtig. Wir wollen mit den Veranstaltungen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung beitragen.

Wir zeigen:

  • Die Werke an dieser Stelle mit  Videostatements der Künstler, Fotos und Text
  • Programm-Aktivitäten  „Einführung in die Ausstellung“, „Lesung“, „Workshop“, „Vortrag“, „Performance“ online zu den angekündigten Zeiten.
  • Alles auf gg3.eu
    Flyer der Ausstellung: Gedruckt und nicht verwendet. (C) T.A. Heimat: Denke global, handle lokal

    Flyer der Ausstellung: Gedruckt und nicht verwendet. (C) T.A.

Hier geht es zur online Ausstellung 20.3. - 8.5.2020

Objekte, Installationen, Zeichnung, Foto, Videos, Audio, Performance-
Programm: Lesung, Singsang.

Zehn Künstler/innen stellen den Spruch „Heimat: Denke global, handle lokal“ in ihren Werken dar:

Tom Albrecht, Matthias Fritsch, Victoria Hohmann, Simon Knab, Claudia Kochsmeier, Diana Pacelli, Rosa Schmidt, Raimon Sibilo, Yoana Tuzharova, Sven Wieder.

 

imperativ der flexibilität.Tandemkoffer. Yoana Tuzharova, Heimat: Denke global, handle lokal

imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020

Der alte Spruch der Alternativbewegung verbindet globale Verantwortung mit lokalem Tun. In der Heimat wo wir zu Hause sind, sind wir stark. Die Erde ist ein komplexer Organismus, in dem Ursache und Wirkung nicht immer räumlich nah bei einander liegen. Durch unsere Entscheidung, können wir als Kaufende direkten Einfluss auf das Handeln der Verursacher nehmen. Die Politiker müssen aber auch Handeln.

Lokale Gründe zum Handeln gibt es heute vermehrt: Die Tochter will aus Klimaschutzgründen kein Fleisch mehr essen. Freunde sprechen über Flugscham und Plastikscham. Für den Skiurlaub fehlt der Schnee am gewohnten Urlaubsort. Der Borkenkäfer hat den heimischen Wald befallen. Der Wasserstand in deutschen Regionen sinkt. Die Sommerhitze ist nicht auszuhalten. Die Bauern haben Ernteausfälle durch Trockenheit.

Beispiel: Urwälder werden auf der Erde vernichtet, also global, was ich bekämpfen möchte. Deswegen protestiere ich lokal, also vor Ort in meinem Kiez, wenn hier ein Wald oder Park vernichtet wird, versuche selbst Papier zu sparen und kaufe keine Gegenstände aus Tropenholz. Auch Verzicht an Fleisch hilft, da auf den gerodeten Flächen oft Rinder gezüchtet werden oder Soja für Viehfutter angebaut wird.

Beispiel: Durch den zunehmenden Ausstoß von Kohlendioxid wird das Klima der Erde aufgeheizt, was ein globales Problem ist. Als Einzelner in Deutschland kann ich nicht in China oder Indien die Politik beeinflussen, damit dort weniger Kohlekraftwerke gebaut werden  oder die Menschen nicht Autofahren. Aber ich selbst kann z.B. als lokale Entscheidung ein Fahrrad benutzen, anstelle eines Autos und die Politik beeinflussen.

Programm Heimat: Denke global, handle lokal

Vernissage 20.3., 19 Uhr online

  • Einführung in die Ausstellung von Tom Albrecht
  • Lesung: Rainer Stahl „Heimat in der Natur. Lyrik und leicht Schräges“ (Video 20:16 Min.)

Vortrag 27.3., 19 Uhr online

Johannes Schorling Promotor des INKOTA-netzwerkes für zukunftsfähiges Wirtschaften im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms Kampagne „Make Chocolate fair!“

Johannes Schorling (Inkota- Netzwerk): „Bewusster Konsum und Politik. Zwischen “Fasten” und dem Ruf nach Regulierung“. 30 Seiten pdf

Worksh, 30 Folienop 3.4., 19 Uhr entfällt

Kirsten Vogeler sammelt Pflanzen, bereitet zum gemeinsamen Essen. Matthias Fritsch lebt regelmässig im Datenstreik. Anregungen für nachhaltiges Umgestalten unserer Alltagstätigkeiten.

Künstlergespräch und Performance 24.4.

  • siehe Statements der Künstler in der online-Ausstellung

  • Corona Performance / Viral Horizons von Tom Albrecht und Rosa Schmidt

    Die Idee zu dieser Performance entstand spontan unter dem ersten Eindruck der Bedrohung durch das Coronavirus und dem folgenden Shutdown der Wirtschaft, des Reisens und der physischen Begegnung. “Das Virus ist der radikalste Entschleuniger unserer Zeit”. (Hartmut Rosa)

    Der Klimawandel und die die Corona-Pandemie sind miteinander verbunden. Global überall zu sein und globale Ressourcen zu nutzen, ist Teil der Ursache der Pandemie. Immer mehr Menschen beanspruchen immer mehr Lebensräume von Wildtieren für sich, die Landnutzung hat der Mensch stark verändert, Wild-, Nutztiere und Tierprodukte werden rund um den ganzen Globus transportiert und der weltweite Reiseverkehr nahm stark zu.

    CHOREOGRAPHIE INDIGO WINGS

    Der Planet eine Kugel, das Nachgeben gegen die Schwerkraft ein Atmen, ein Eingeständnis an die Rotation im farbigen Dämmerlicht, an die Versehrbarkeit, das Werden und Vergehen, eine Vertrauensübung in die Tragfähigkeit der Erdkruste, ein Überwinden des zivilisatorischen Flugbeschleunigungstaumels, ein momenthaftes Kollabieren der Totalvernetzung, ein Eitelkeitsentzugsversuch, ein Aussetzer, eine Verabschiedung, ein Flügelschlag, ein erdnahes Gebet, eine Aufrichtung des Rückgrats gegen die Beherrschungsgeste, eine Perspektivverschiebung in mehreren Sequenzen, eine Transformation der technototalitären Überheblichkeitsnötigungen.

Finissage 8.5., 19 Uhr online

Rheinischer Singsang: Tom AlbrechtMethadon aus Grünheide“ (Video 4:45 Min.)

Ort

gg3.eu

Jury

Team GG3, Kuratoren: Team GG3

48. Ausstellung

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