Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

10 Jahre nachhaltige Kunst

Unser Logo drückt das verschwenderische Umgehen mit der Welt aus. Wir leben und wirtschaften, als ob wir über eine zweite Welt verfügen. Unser Name Group Global 3000 zeigt, dass Menschen gemeinsam lokal handeln, global und für die Zukunft denken. Wir arbeiten für das „Beste aus beiden Welten“.

Unser Logo drückt das verschwenderische Umgehen mit der Welt aus. Wir leben und wirtschaften, als ob wir über eine zweite Welt verfügen. Unser Name Group Global 3000 zeigt, dass Menschen gemeinsam lokal handeln, global und für die Zukunft denken. Wir arbeiten für das „Beste aus beiden Welten“.

6.10.- 24.11.23

GG3 feiert Jubiläum mit der 61. sten Ausstellung: 10 Jahre nachhaltige Kunst.

 

Das Gute Leben

5.5.- 16.6.2023  Ausstellung freitags und dienstags 17-20 Uhr, Veranstaltungen ab 19 Uhr

Kellerblumen, (C) TA Das gute Leben

Kellerblumen, (C) TA

Werke des Guten Lebens in Vorbereitung. Das Thema beschreiben wir in Stichworten als Anregung für Künstler:innen. Vieles ist Konsens bei Fachleuten und Politik.

Das Gute Leben

Der Wald ist umgebaut, artenreich, klimagerecht. Die Forstwirtschaft dient der CO₂-Senke. Das entnommene Holz speichert CO₂ in Gebäuden.

Die Landwirtschaft ist enkeltauglich, baut Bodenleben und Nährhumus auf, CO₂ wird im Boden gespeichert.

Die Moore sind wieder vernässt.

Man ernährt sich biologisch, vollwertig, ballaststoffreich, vegetarisch oder vegan. Fleisch Essende essen nur Sonntagsbraten. Übrig gebliebenes Essen wird „gerettet“.

Die verbaute Landschaft ist entsiegelt.

Die Ackerflächen sind als Lebensgrundlage der Spekulation entzogen.

Das Artensterben ist gestoppt. Die Arten werden erhalten.

Der Garten ist artenreich, hat Wiese statt Rasen, dient der selbst Versorgung.

Das Land ist gegenüber der Stadt aufgewertet.

Die Bäche sind renaturiert

Das Regenwasser wird versickert, statt abgeleitet, gespeichert und wieder verwendet.

Das Abwasser ist von Regenwasser getrennt, seine Wärme zurückgewonnen.

Die Toilette ist, wo möglich eine Komposttoilette. Wertstoffe im Klärschlamm werden recycelt.

Das Grauwasser und seine Wärme aus Dusche und Küche werden recycelt und wieder verwendet.

Die Güter sind langlebig, reparierbar, modernisierbar, werden mit Gemeinschaft geteilt.

Der Abfall wird vermieden, Wertstoffe werden im Kreis geführt, Verpackung wird vermieden.

Es werden weniger Mode- und Statusartikel konsumiert. Kleidung ist langlebiger, recycel- oder wiederverwendbarer.

Die Energiewende ist abgeschlossen. Die Quellen sind regenerativ statt fossil und atomar, dezentraler. Der Verbrauch ist sparsamer. Das Rennen gegen die Zeit „Klimaneutral werden“, ist gewonnen.

Der Verkehr geschieht zu Fuß, mit Rad, mit ÖPNV. KFZ werden geteilt genutzt.

Das Reisen beachtet den Ressourcenverbrauch. Das Fliegen geschieht mit grünem Kraftstoff.  Das Kreuzfahren ist beendet oder wird regenerativ betrieben, der Abfall dabei vermieden.

Es wird CO₂ sparsam gebaut, der Baustoff Holz ist CO₂-Speicher. Der Gebäudebestand wird klimagerecht modernisiert, statt abgerissen.

Die Gebäude sind Null- oder Niedrigenergiehäuser, haben Solaranlagen auf Dächern, an Fassaden. Solaranlagen stehen an Autobahnen, auf Äckern über Feldern.

Das Wohnen geschieht auf weniger Fläche.

Die Stadt ist klimagerecht, grün, Dächer und Fassaden sind begrünt.

Die Stadtbäume sind diversifiziert, standort- und klimagerecht, haben Kronenschluss

Das Beleuchten geschieht mit LED, da wo man sich aufhält oder es sozial nötig ist.

Die Lichtverschmutzung des Himmels ist beendet, alle Sterne sind wieder sichtbar.

Das Urban Mining liefert Rohstoffe, statt sie zu importieren.

Die Demokratie hat Bürgerräte, Bürgerinitiativen. Man wählt demokratische Parteien.

Die Menschen bezahlen bar und digital.

Der westliche Lebensstil achtet die planetaren Grenzen.

Die Weltwirtschaft ist wirtschaftlich selektiv de globalisiert. (Hartmut Rosa)

Das Lieferkettengesetz zeigt Transparenz von der Quelle bis zu Verbraucher:innen.

Die Arbeit dient mehr selbst Hergestelltem, Repariertem, weniger Zwang zum Geld verdienen

Die Menschen haben Zeit für Arbeit und Sorgearbeit im nicht-formellen System wie Familie, Beziehung.

Durch Bildung wird Selbsthilfe gefördert, Handwerk ist aufgewertet gegenüber Studium

Die Medizin richtet sich auf Qualität des Lebensstils.

Die Künstler:innen erhalten eine Sicherung für ihre soziale Teilhabe.

Das Internet ist datensparsam und wird mit grünem Strom betrieben.

Programm

5.5., 19 Uhr Vernissage

15.5. , 19 Uhr Künstler:innengespräch

2.6., 19 Uhr Vortrag Scientists for Future, angefragt

23.5., 19 Uhr Workshop für Künstler:innen und Ausstellungsmacher:innen „Nachhaltigkeit als Thema für Werke und Ausstellungen“ , Moderation: Tom Albrecht

16.6., 19 Uhr Finissage mit Lesung “Klimazukünfte” angefragt

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