Heimat: Denke global, handle lokal

Heimat: Denke global, handle lokal

20.3. – 8.5.2020

Der alte Spruch der Alternativbewegung verbindet globale Verantwortung mit lokalem Tun. Da wo wir zu Hause sind, sind wir stark.

Beispiel: Urwälder werden auf der Erde vernichtet, also global, was ich bekämpfen möchte. Deswegen protestiere ich lokal, also vor Ort in meinem Kiez, wenn hier ein Wald oder Park vernichtet wird, versuche selbst Papier zu sparen und kaufe keine Gegenstände aus Tropenholz. Auch Verzicht an Fleisch hilft, da auf den gerodeten Flächen oft Rinder gezüchtet werden.

Beispiel: Durch immer mehr Kohlendioxid wird das Klima der Erde aufgeheizt als ein globales Problem. Als Einzelner in Deutschland kann ich nicht in China oder Indien die Politik beeinflussen, damit weniger Kohlekraftwerke gebaut werden sollen dort oder die Menschen nicht Autofahren. Aber ich selbst kann als lokale Entscheidung ein Fahrrad benutzen, anstelle eines Autos. Ich kann mich für Fußgängerzonen einsetzen, kann auf Flüge verzichten im Urlaub und stattdessen lieber mit der Bahn fahren.

Wie drücken Künstler/innen den Spruch „Denke global, handle lokal“ in ihren Werken aus?

48. Ausstellung