Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

Kategorie: Aktuelles

Online-Ausstellung “Heimat: Denke global, handle lokal”

20. März – 8. Mai 2020

KünstlerInnen:
Tom Albrecht, Matthias Fritsch, Victoria Hohmann, Simon Knab, Claudia Michaela Kochsmeier, Diana Pacelli, Rosa Schmidt, Raimon Sibilo, Yoana Tuzharova, Sven Wieder.

Text und Programm der Ausstellung

 

Tom Albrecht: Einführung

Rainer Stahl: Heimat in der Natur
Rainer Stahl: Heimat in der Natur. Lyrik und leicht Schräges

Matthias Fritsch: Datenstreik - Intro
Matthias Fritsch: Datenstreik – Statement

Datenstreik. Matthias Fritsch. Berlin, Deutschland, 2020, Visualisierungszeichnung, Bleistift auf Papier, Text & wöchentliche Aktivität

Datenstreik. Matthias Fritsch. Berlin, Deutschland, 2020, Visualisierungszeichnung, Bleistift auf Papier, Text & wöchentliche Aktivität

Datenstreik – Text

Victoria Hohmann: Kahlschlag - Intro
Victoria Hohmann: Kahlschlag – Statement

Victoria Hohmann: Kahlschlag (Fotodruck auf Leinwand)

Victoria Hohmann: Kahlschlag (Schneekugeln)

Kahlschlag. Victoria Hohmann. Berlin, Deutschland. 2017 und 2020. Fotodruck auf Leinwand; Objekte (Schneekugeln), Kunststoff, Wasser. 200 €; 150 € pro Stück

Simon Knab: OAKS - StatementSimon Knab: OAKS – Statement

every oak must be an acorn. Simon Knab. 110x320cm, Inkjet-print auf Baryt Fine Art Paper(Matt). 2300€
every oak must be an acorn. Simon Knab. 110x320cm, Inkjet-print auf Baryt Fine Art Paper(Matt). 2300€
Simon Knab: oak detailSimon Knab: oak detail 3
oak details, Simon Knab

 

Claudia Michaela Kochsmeier: Gryllotalpa
Gryllotalpa. Claudia Michaela Kochsmeier. Berlin. Digitalvideo, 5 Min. 300€

 

 

Diana Pacelli: The Orange Game
Diana Pacelli: The Orange Game

 

Raimon Sibilo: Urban Nature - Intro
Raimon Sibilo: Urban Nature – Statement

Raimon Sibilo: Urban Nature
Urban Nature (2012-present) Raimon Sibilo. Berlin. Video 9:27 Min. 1000€

Eine audiovisuelle Antwort auf die laufende fotografische Erfassung von Raimon Sibilos Beobachtungen der Neuimplementierung von “Natur” in der Stadtlandschaft, wo sie fast vollständig gelöscht wurde.

Der Mensch zerstört die Natur
Der Mensch baut Beton Umwelt
Der Mensch simuliert die Natur

Yoana Tuzharova: imperativ der flexibilität. Tandemkoffer
imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020. Köln. Sperrholz, Kunstleder, Metall, Stoff. 3000 €

Yoana Tuzharova: imperativ der flexibilität. Fachwerkkoffer
imperativ der flexibilität. Fachwerkkoffer. Yoana Tuzharova. 2020, Köln. Lehm, Stroh, Sand, Eichenholz. 4000 €

Yoana Tuzharova: imperativ der flexibilität. Home to go
imperativ der flexibilität. Home to go. Yoana Tuzharova. 2020. Köln. Beton, Lederriemen, Größe M (L39 x B15 x H49 cm), 1500 €

Local frame. Sven Wieder. Leipzig Germany, 2020, 40cm x 40cm x 4cm, assemblage wood, 350€
Lokaler Rahmen. Sven Wieder. Leipzig Deutschland, 2020, 40cm x 40cm x 4cm, Assemblage Holz, 350€

Sven Wieder: Local Frame - Intro Sven Wieder: Local Frame – Statement

 

 

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GG3 öffnet auch dienstags

Wir öffnen zukünftig dienstags und freitags 17 bis 20 Uhr.

imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020 Heimat: Denke global, handle lokal

imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020

Erste Ausstellung mit zwei Terminen in der Woche ist “Heimat: Denke global, handle lokal

Heimat: Denke global, handle lokal

Hey, Keule!

CO2 Hey Keule! Foto: Jens Thomas

CO2 Hey Keule! Foto: Jens Thomas

GG3 im Magazin “Creative City Berlin”

unter: “Nachhaltigkeit, Räume”

 

Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A. Heimat: Denke global, handle lokal

Antennen lokal, (C) T.A.

Wir zeigen die Ausstellung wegen der akuten Corona-Ansteckungsgefahr  online!

Die Gesundheit der Teilnehmenden ist uns wichtig. Wir wollen mit den Veranstaltungen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung beitragen.

Wir zeigen:

  • Die Werke an dieser Stelle mit  Videostatements der Künstler, Fotos und Text
  • Programm-Aktivitäten  “Einführung in die Ausstellung”, “Lesung”, “Workshop”, “Vortrag”, “Performance” online zu den angekündigten Zeiten.
  • Alles auf gg3.eu

Hier geht es zur online Ausstellung 20.3. – 8.5.2020

Objekte, Installationen, Zeichnung, Foto, Videos, Audio, Performance-
Programm: Lesung, Singsang.

Zehn Künstler/innen stellen den Spruch „Heimat: Denke global, handle lokal“ in ihren Werken dar:

Tom Albrecht, Matthias Fritsch, Victoria Hohmann, Simon Knab, Claudia Kochsmeier, Diana Pacelli, Rosa Schmidt, Raimon Sibilo, Yoana Tuzharova, Sven Wieder.

 

imperativ der flexibilität.Tandemkoffer. Yoana Tuzharova, Heimat: Denke global, handle lokal

imperativ der flexibilität. Tandemkoffer. Yoana Tuzharova. 2020

Der alte Spruch der Alternativbewegung verbindet globale Verantwortung mit lokalem Tun. In der Heimat wo wir zu Hause sind, sind wir stark. Die Erde ist ein komplexer Organismus, in dem Ursache und Wirkung nicht immer räumlich nah bei einander liegen. Durch unsere Entscheidung, können wir als Kaufende direkten Einfluss auf das Handeln der Verursacher nehmen. Die Politiker müssen aber auch Handeln.

Lokale Gründe zum Handeln gibt es heute vermehrt: Die Tochter will aus Klimaschutzgründen kein Fleisch mehr essen. Freunde sprechen über Flugscham und Plastikscham. Für den Skiurlaub fehlt der Schnee am gewohnten Urlaubsort. Der Borkenkäfer hat den heimischen Wald befallen. Der Wasserstand in deutschen Regionen sinkt. Die Sommerhitze ist nicht auszuhalten. Die Bauern haben Ernteausfälle durch Trockenheit.

Beispiel: Urwälder werden auf der Erde vernichtet, also global, was ich bekämpfen möchte. Deswegen protestiere ich lokal, also vor Ort in meinem Kiez, wenn hier ein Wald oder Park vernichtet wird, versuche selbst Papier zu sparen und kaufe keine Gegenstände aus Tropenholz. Auch Verzicht an Fleisch hilft, da auf den gerodeten Flächen oft Rinder gezüchtet werden oder Soja für Viehfutter angebaut wird.

Beispiel: Durch den zunehmenden Ausstoß von Kohlendioxid wird das Klima der Erde aufgeheizt, was ein globales Problem ist. Als Einzelner in Deutschland kann ich nicht in China oder Indien die Politik beeinflussen, damit dort weniger Kohlekraftwerke gebaut werden  oder die Menschen nicht Autofahren. Aber ich selbst kann z.B. als lokale Entscheidung ein Fahrrad benutzen, anstelle eines Autos und die Politik beeinflussen.

Programm Heimat: Denke global, handle lokal

Vernissage 20.3., 19 Uhr online

Vortrag 27.3., 19 Uhr online

Johannes Schorling Promotor für zukunftsfähiges Wirtschaften im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms Kampagne "Make Chocolate fair!"

Johannes Schorling Promotor des INKOTA-netzwerkes für zukunftsfähiges Wirtschaften im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms Kampagne “Make Chocolate fair!”

Johannes Schorling (Inkota- Netzwerk): “Bewusster Konsum und Politik. Zwischen “Fasten” und dem Ruf nach Regulierung”. 30 Seiten pdf

Worksh, 30 Folienop 3.4., 19 Uhr entfällt

Kirsten Vogeler sammelt Pflanzen, bereitet zum gemeinsamen Essen. Matthias Fritsch lebt regelmässig im Datenstreik. Anregungen für nachhaltiges Umgestalten unserer Alltagstätigkeiten.

Künstlergespräch 24.4., 19 Uhr entfällt, siehe Statements der Künstler in der online-Ausstellung

  • Corona Performance / Viral Horizons von Tom Albrecht und Rosa Schmidt
  • Künstler/innen der Ausstellung sprechen über Ihre Werke

Finissage 8.5., 19 Uhr online

Rheinischer Singsang: Tom Albrecht “Methadon aus Grünheide”

Ort

gg3.eu

Jury

Team GG3, Kuratoren: Team GG3

48. Ausstellung

Fossile Sucht

Künstler und Fachleute über unsere suchtartige Uneinsichtigkeit in die Abhängigkeit von fossiler Energie

10.1. – 6.3.2020, freitags 17 – 20 Uhr
Ausstellung, Dialoge, Workshop, Werkstattgespräch
Fine Art Prints, Videos, Installationen, Collage, Malerei, Objekt

Night and Day, (C) Jörn Birkholz, Stephan Groß, Fossile Sucht

Night and Day, Jörn Birkholz, Stephan Groß

Die Ausbeutung fossiler Energie hat uns den Traum vom Fliegen ermöglicht, die freie Fahrt für freie Bürger, den Konsumwahn, die Plastikflut, die bequeme warme Wohnung. Unser Gebrauch von Erdöl, Heizöl, Erdgas kann auch als Drogenproblem gesehen werden.

Wir verwenden staatlich organisiert die fossile Droge mit allen Nebenwirkungen wie CO2-Ausstoß und Abhängigkeiten. Diese nicht stoffliche Droge loszulassen, bewirkt Entzugserscheinungen mit all ihren irrationalen Erscheinungen. Man braucht sich nur in den Leserkommentaren die Diskussion um Tempo 30 in der Stadt oder 130 auf der Autobahn anzusehen. Eine Einsicht in die Suchtkrankheit fehlt. Rationale Argumentation weicht suchtartiger Uneinsichtigkeit. Ausführlich unsere Sicht: Was ist fossile sucht?

Parkhaus, (C) Tom Albrecht Fossile Sucht

Parkhaus. Foto: Tom Albrecht

Esstisch (C) M. Schnauss Fossile Sucht

Esstisch. Foto: M. Schnauss

Künstlern/innen zeigen ihre kritischen Beiträge zur “Fossilen Sucht”

Wie sehen Künstler die fossile Sucht und deren Therapie? Woran erkennt man die Sucht? Wo tritt sie auf? Wie könnte eine Entzugstherapie für Bürger und Staat aus sehen? Wie sehen Bilder der Fossilen Sucht und ihrer Therapie aus?

Tom Albrecht, Jörn Birkholz, Stephan Groß, Marina Camargo, Maria Korporal, Merav Leibkuechler, Steph Marx, Christoph Medicus, Jasmin Odendahl, Katja Struif

Fireworks, 2019, Steph Marx: "Ich will, ich kaufe, ist mir egal." Fossile Sucht

Fireworks, 2019, Steph Marx: “Ich will, ich kaufe, ist mir egal.”

Ort: Projektraum GG3 der Group Global 3000 e.V., Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin, www.gg3.eu

Jury: Team GG3, Kurator: Tom Albrecht

Programm Fossile Sucht

Vernissage 10.1.2020, 19 Uhr.

Christoph Medicus mit Besucherin vor Bild von Merav Leibküchler, (C) T.A. Fossile Sucht

Christoph Medicus mit Besucherin vor Bild von Merav Leibküchler. Foto: T.A.

Ausstellung 17.1., 17 -20 Uhr

Die Künstlerin Steph Marx ist anwesend.

Künstlergespräch 24.1.2020, 19 Uhr

Künstler der Ausstellung stellen den Gästen ihre Werke vor.

Maria Korporal vor ihrem "Good Trip, Bad Trip", 2019 Fossile Sucht

Maria Korporal vor ihrem “Good Trip, Bad Trip”, 2019

Christoph Medicus: Oil of yours can come and go (hug, suck, fuck, tuck, plug,…) yourselfs. (Schwarzgold), seit 2014. Schwarze ölige Tropfen auf den auf der Strasse gefundenen Gegenständen drehen den Verbrauchskreislauf symbolisch um

Werkstattgespräch Fr. 31.1., 19 Uhr

mit dem Suchtmediziner
Prof. Dr. med. Tom Bschor, Chefarzt der Schlossparkklinik und
Prof. Dr. Hermann E. Ott
, ClientEarth – Anwälte der Erde, ehem. Klimaforscher am Wuppertal Institut:
“Woran erkenen wir die Sucht nach der Fossilen Energie bei Bürger und Staat? Besteht eine Einsicht in die Sucht-Krankheit? Wie könnte eine Entzugstherapie für Bürger und Staat aus sehen?
Die beiden Fachleute erörtern Antworten und Lösungen in einem öffentlichen Gespräch. Moderiert von Tom Albrecht.

Audio-Aufnahme des Werkstattgesprächs:

Mindmap des Werkstattgespräches "Fossile Sucht" am Fr. 31.1.2020 Fossile Sucht

Mindmap des Werkstattgespräches “Fossile Sucht” am Fr. 31.1.2020

Das Gespräch war für die Beteiligten sehr anregend, unterhaltsam, humorvoll, informativ. Es ist ein Fundus an Lösungsansätzen, um unsere “Fossile Sucht” zu heilen.

Zweiter Workshop 7.2., 19 Uhr

Wie verringern Künstler/innen ihren ökologischen Fußabdruck? Thema ist ihre Internetnutzung mit Video, Bild, Text und Audio für Website, mail und soziale Medien. Moderation Tom Albrecht (In deutsch)

Workshop GG3 "IT -Fußabdruck verkleinern" 7.2.10, (C) T.A. Fossile Sucht

Workshop GG3 “IT -Fußabdruck verkleinern” 7.2.10, (C) T.A.

Ausstellung 14.2., 17-20 Uhr

Die Künstlerin Marina Camaro ist anwesend.

Ausstellung 21.2., 17-20 Uhr

Die Künstlerin Maria Korporal ist anwesend.

Ausstellung 28.2., 17-20 Uhr

 

Finissage 6.3.2020, 19 Uhr

Runder Tisch “Fossile Sucht”
Gäste und und Mitglieder von GG3 sprechen über Wirkungen der Ausstellung, Erkenntnisse aus ihr und den Ausblick. Vorstellung einer Mindmap vom Werkstattgespräch.
Ausstellung ab 17 Uhr

Group Global 3000 wird GG3

Group Global 3000 wird GG3.

Group Global 3000 wird GG3.

Wir sind eine Marke, der kurze Name ist handlicher und wir sehen uns als deutsche EU-Bürger.

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für unsere website auf gg3.eu

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