Galerie für nachhaltige Kunst in Berlin

GROUP GLOBAL 3000

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Haut zu Markte tragen, Performance, GG3, Datenschutzerklärung

Haut zu Markte tragen, Performance, GG3

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Datenschutzerklärung für die Nutzung von SoundCloud

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Datenschutzerklärung für die Nutzung von Google Maps

In unserem Internetauftritt setzen wir Google Maps zur Darstellung unseres Standorts sowie zur Erstellung einer Anfahrtsbeschreibung ein. Es handelt sich hierbei um einen Dienst der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043 USA, nachfolgend nur „Google“ genannt.

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weitergehende Informationen an.

(Auszug aus der Muster-Datenschutzerklärung der Anwaltskanzlei Weiß & Partner)

Datenschutzerklärung für die Nutzung von YouTube

Unsere Webseite nutzt Plugins der von Google betriebenen Seite YouTube. Betreiber der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Wenn Sie eine unserer mit einem YouTube-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung
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Vimeo & Hinweise zur Einbindung von Videos von Vimeo

Da ein lokales Hosting von Videos nicht leistungsfähig genug ist, nutzen wir die Möglichkeit von externen Video-Anbietern. Für unsere eigenen Videos nutzen wir vornehmlich Vimeo und ab und an auch YouTube. Außerdem binden wir auch gelegentlich andere Videos von externen Seiten ein. Auch hier kommen Drittanbieter zum Einsatz. Durch die Einbindung der Video kommt es – technisch bedingt – zu Aufrufen der Server der Anbieter wie z.B. Vimeo. Für die damit verbundene Verwendung von Daten Ihres  Browsers bzw. Endgerätes verweisen wir auf die jeweiligen Datenschutzhinweise der Anbieter. Die Datenschutzhinweise von Vimeo finden Sie z.B. hier: https://vimeo.com/privacy

WPML

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Veröffentlichung von Fotos und Videoaufnahmen

Rechtsgrundlage für die Veröffentlichung solcher Aufnahmen, welche Vereinsmitglieder oder Dritte zeigen, bildet das Kunsturhebergesetz (KUG). Danach dürfen entsprechende Fotos oder Videos grundsätzlich nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden.

Unsere öffentlichen Veranstaltungen wie Vernissagen, Vorträge: Etwas anderes gilt jedoch für Fotos oder Videos von öffentlichen Vorgängen. Hier ist es regelmäßig für eine rechtmäßige Veröffentlichung nicht erforderlich, die Einwilligung eines jeden Abgebildeten einzuholen. Diese Ausnahme gilt allerdings nur für Aufnahmen, bei denen die Ansammlung von Menschen (und nicht die einzelne Person) im Vordergrund steht. Wir weisen uns Besuchende auf die Möglichkeit, dem zu widersprechen hin.

Widerspruch Werbe-Mails

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Vereinbarung mit ausstellenden Künstlern

Vereinbarung mit ausstellenden Künstler/innen

Vertrag

Diese Vereinbarung ist von den Künstler/innen per E-Mail zu bestätigen und ist dann gültig. Ebenfalls gültig sind die eingereichten Bewerbungsunterlagen und unsere Annahmebestätigung. Ein separater Vertrag wird nicht geschlossen. Will der Künstler/innen danach von der Bewerbung abweichen, bedarf dies unserer Zustimmung. Rechtsvertreter der GG3 ist das jeweils kuratierende Mitglied.

Werkangaben

Ausgewählte Künstler/innen bekommen einen Link zu einem persönlichen Formular zugeschickt. Das Formular bitte in Deutsch und englisch ausfüllen und einreichen.

Werben

Wir werben auf unserer Website, bei Facebook und Instagram.

Wir versenden eine Ankündigung der Ausstellung an die Presse, an diverse Webseiten und per Mailverteiler. Ebenso bewerben wir jedes Event des Begleitprogramms. Zu jeder Ausstellung verfassen wir einen gedruckten Flyer und einen Webflyer zum Teilen über eure persönlichen Verteiler.

Wir bitten die anwesenden Künstler/innen um Verteilung der Print-Flyer, die beim Aufbau bereitstehen. Die ausstellenden Künstler/innen werben ihrerseits für die Ausstellung durch ihre Mailverteiler und verlinken ihre Webseiten mit der Ausstellung bei gg3.eu.

Wir freuen uns, wenn die Künstler/innen Beiträge in der Presse vermitteln oder verfassen.

Die ausstellenden Künstler/innen können gerne Mappen, Kataloge, Flyer etc. in der Galerie auslegen.

Mitarbeit

GG3 erwartet für regionale Künstler/innen die Teilnahme an Vernissage und Finissage und Künstler/innengespräch. Die Beteiligung am Begleitprogramm ist sehr erwünscht. In dem Gespräch ist für entfernter Wohnende eine Beteiligung per Video – Chat vorgesehen.

Mindestens ein Aufsichtstermin durch Ausstellende ist Bedingung für regionale Künstler/innen.

Auf- und Abbau, Hängung, Ausstattung, Equipment

Die Künstler/innen sind für den Auf- und Abbau ihrer Werke selbst verantwortlich, in enger Absprache mit dem jeweiligen kuratierenden GG3 – Mitglied. Zur Aufhängung von Bildern und Objekten steht ein Hängesystem (Galerieschienen mit max. 5 kg je Haken/Nielsen) in allen Räumen zur Verfügung. Ausnahmen und andersartige Präsentationen bedürfen der Absprache. Löcher in den Wänden sollten, wenn möglich, vermieden werden. Außerdem sind mehrere Podeste in verschiedenen Höhen und Größen vorhanden, Beamer und technisches Equipment.

Für Präsentationen mit technischer Bedienung benötigen wir (bis spätestens zum Aufbau) eine schriftliche Anleitung für die wechselnden Aufsichten, die euer Werk bedienen müssen. Die Anleitung muss leicht verständlich sein, d.h. alle Schritte von „EIN“ bis „AUS“ müssen deutlich beschrieben werden.

Damit eure Arbeit in der Ausstellung dauerhaft „lebt, installiert bitte eure elektrisch versorgten Werke mit Netzteil, nicht mit Batterie oder Akku. Verwendet möglichst weiße Kabel.

Nach dem Abbau eures Werks, beseitigt bitte alle Spuren an Wand und Decke, oder auf dem Boden, d.h. ihr Künstler/innen schließt Löcher und überstreicht die „beschädigten“ Stellen.

Transport, Versicherung und Haftung

Der Projektraum GG3 ist ein Non-Profit-Projektraum. Es steht deshalb leider kein Budget zur Verfügung, für Ausstellungs-Honorar, Reise, Transport und Versicherung.

Die Künstler/innen sind für den An- und Abtransport ihrer Werke, zur und von der Galerie selbst verantwortlich.

Die ausgestellten Kunstwerke können leider nicht von GG3 versichert werden.

Der Raum befindet sich in einem Wohnhaus und ist mit Zylinderschlössern an der Eingangstür, einem zusätzlichen Eingangsgitter und einer Vergitterung an den Souterrainfenstern gesichert. Garantien vor Einbruch können wir jedoch nicht geben. Wir beaufsichtigen die Ausstellung professionell, haften aber nicht für Beschädigung oder Diebstahl.

Das Zusenden mit Paketdiensten ist für entfernt in der EU Wohnende nach Abstimmung mit uns möglich. Das Rücksendeporto wird von den Künstler/innen übernommen und sollte dem Werk beiliegen. Wenn Ihr Kunstwerke per Post schickt, bereitet sie bitte zum Aufhängen vor und fügt klare Anweisungen bei.

Wir bitten die ausstellenden Künstler/innen sorgsam mit den Räumlichkeiten und der Einrichtung des Projektraums umzugehen, für von ihnen verursachte Schäden haften die Künstler/innen.

Verkauf

Die Kunstwerke werden im Raum zum Verkauf angeboten. Kommt es zu einem Verkauf eines Werks, erhält GG3 30 % vom Verkaufsbetrag.

Copyright

GG3 veröffentlicht in der Regel die ausgestellten Werke.

Die Künstler/innen bestätigen, dass sie das Copyright ihrer Werke und der ergänzenden Materialien besitzen. Für Verstöße gegen Copyrights Dritter haften die Künstler/innen. Sie geben GG3 das Recht, Fotos der Werke und der Ausstellung für eine Ausstellungsdokumentation und zur Veröffentlichung im Web und Print zu verwenden.

Recht am eigenen Bild

Die bildenden Künstler/innen stimmen der Veröffentlichung von Fotos und Videos ihrer Person (z.B. an der Vernissage oder an Veranstaltungen) zu.

Performances, Auftritte: Wenn wir Foto, Audio und Video aufnehmen, bitten wir bei Bedarf die Akteure bis spätestens einen Tag nach der Veranstaltung der Veröffentlichung zu widersprechen. Ansonsten gehen wir von deren Zustimmung aus.

Für Gäste in unseren Räumen geben diese grundsätzlich ihre Zustimmung zu Fotos ihrer Person. Wir geben diese durch Aushang bekannt. Wer nicht veröffentlicht werden möchte, bitten wir um Widerspruch.

Datenschutz

Für die Ausstellung werden Name, Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Bewerbung, Zusage und Werktext der beteiligten Künstler/innen gespeichert.

Wir veröffentlichen für Werbezwecke die Namen und Webadressen der Künstler/innen auf unserer Homepage und an weiteren werbewirksamen Orten. Nach Ausstellungsende verwenden wir die Mailadresse weiter für zukünftige Calls oder Einladungen zu weiteren Veranstaltungen bei GG3. Wer das nicht möchte, kann dem widersprechen oder jederzeit in unseren Mails unten auf unsubscribe klicken.

Wir verwenden hier wegen des Übersetzungsprogramms die männliche Form für Künstler/innen und Künstler.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Ausstellung!

Nachhaltigkeit für Bildende Künstler*innen

Eine Zusammenfassung der Workshops, Vorträge, Gespräche bei GG3 und Erfahrungen von Tom Albrecht

Wir übernehmen als Künstler*in Verantwortung für den eigenen Ressourcenverbrauch, fangen an, über den eigenen Ressourcenverbrauch der Kunst zu sprechen. Motto: No art for a dead Planet. But art for a sustainable Planet.

Colaschnecken. Tom Albrecht, 1990, Berlin, 24 x 24 x 17 cm, Coladose, Schneckenhäuser, Modellfiguren, Stein. Nachhaltigkeit für Bildende Künstler*innen

Colaschnecken. Tom Albrecht, 1990, Berlin, 24 x 24 x 17 cm, Coladose, Schneckenhäuser, Modellfiguren, Stein.

Wie das geht, ist noch Experiment. Die Künstler*innen sind aufgefordert, das heraus zu finden. Wir können unser innovatives Potential nutzen. Wir kennen oft noch nicht die eine Lösung. Aber wir suchen, erarbeiten Wege in unseren Workshops1, tragen unsere Erfahrungen zusammen, sind im Prozess, machen Kompromisse, tasten uns vor. Dieser Text ist als Anregung gedacht. Wir rufen Künstler*innen auf uns ihre Erfahrungen mitzuteilen, um sie hier einzupflegen.

Nachhaltiges Werk

Ein nachhaltiges (NH) Werk ist ein starkes Werk für den/die Künstler*in. Er/sie arbeitet im Flow, ist zufrieden, bezieht eine inhaltlich Position zur Welt, bearbeitet existenzielle Themen, greift Themen der NH auf, macht Verborgenes sichtbar, schaut sich das Werk gerne an. Das Werk schafft Resonanz mit dem Gegenüber, ist nicht didaktisch, erhebt nicht den Zeigefinger, ist nicht moralisch, ist ästhetisch schön, hat Humor, Ironie, Leichtigkeit.

Für den/die Gegenüber: Das Werk wirkt nicht moralisch, verurteilend, es ist geheimnisvoll, erlaubt Resonanz, springt an, berührt, wirkt anhaltend, Idee und Umsetzung stimmen, eröffnet neue Perspektive, bewirkt Umdeutung.

Produktionszwang

kann nachhaltiges Arbeiten behindern. Daraus entkommen im Studium, durch Förderung, mit Stipendien, in Residencies z.B. in der Akademie für Suffizienz. Muss verkaufen immer das Ziel sein? Als Künstler*in NH-Sein wo es geht, wo Gewissen und Finanzen es zulassen.

In Freie Szene-Ausstellungen Eintrittsgeld nehmen für die Künstler, kann vom Verkaufszwang lösen. Schwierig in Berlin. Spende funktioniert. NH-Kunst finanzieren durch Party, Crowdfunding, neue Formate wie Musik und Bildende Kunst.

Kunstmarkt

Kritik an dem nicht nachhaltigen Kunstmarkt äußern und selbst möglichst nachhaltig produzieren. Die Kunstwelt achtet nicht auf ihren Ressourcenverbrauch und spricht nicht darüber. Aber wir! Und wir kritisieren das. Das Thema wird wichtiger werden.

Die Freiheit der Kunst entlässt die Beteiligten nicht aus ihrer Eigenverantwortung für mehr Nachhaltigkeit zu arbeiten.

Zertifikate

Material mit Zertifikaten verwenden. Zertifikate sind der „Blaue Engel“, das „pfc-Zeichen“ (Nicht „Mix“) für Papier. Diese sind glaubwürdiger als der unbestimmte Begriff „Recyclingpapier“.

Wie sähe ein Zertifikat „Nachhaltige Kunst“ aus? Es sollte transparent sein. Wer vergibt es, was sind die Kriterien?

Material

Allgemein

Welches Material geeignet ist, hängt auch vom Zweck, z.B. dem Ausstellungsort innen oder aussen ab.

Wenn nötig, Altmaterial mit neuem kombinieren. Für manches gibt es schon bewährte Antworten, siehe unten. Diese Werke verbrauchen weniger Ressourcen, verwenden nachwachsende Rohstoffe und Altmaterialien, halten den Ökologischen Fußabdruck klein.

Als Künstler*in den Ressourcenverbrauch bedenken, sich fragen ob es mit weniger Material geht oder natürlichem. Wie verändert sich mein Werk mit NH-Material?

Materialeinsatz verringern

Vorhandene Materialien verwenden wie in der Arte Povera, aus Wertstofftonne, vom Friedhof.

Die Saison nutzen, z.B. gibt es nach Weihnachten Nadeln, Tannenbäume reichlich auf der Straße. Sich fragen, ob die Idee sofort verwirklicht werden muss. Tempo kostet oft Ressourcen.

In Berlin Material von Kunststoffe e.V. beziehen. Den Ort im Haus der Materialität besuchen und sich inspirieren lassen.

Die „Schräubchensammlung“ pflegen, Fundus mit System haben. Was sammelt man,was gibt man ab an Kolleg*innen, was wirft man weg? Nur sammeln, wenn es auch gelagert oder geteilt werden kann.

Erst den eigenen Fundus befragen, dann Materialmafia / Kunststoff e.V. besuchen, dann zum Handel gehen

Einzelne Schrauben können im Baumarkt preisgünstiger sein, als Großpackungen.

Werke so gestalten, dass Materialien wiederverwendbar sind. Werke so aufbewahren, dass sie verkauft werden können oder wieder ausgestellt oder wieder verwertet.

Es fehlt ein Materialfundus mit technischen Geräten für bildende Künstler, z.B. Scheinwerfer, Nebelgeräte. Materialnetzwerke mit Kolleg*innen aufbauen und nutzen, für kleine Dinge in der Nähe, für Großes durch Vermittler, Lager. Nichts wegwerfen ist eine ökologische Qualität, ggf. dem Fundus anbieten. Leihen und Verleihen funktioniert bis zur individuellen Grenze bei Geräten. Hängt ab von Vertrauen und räumlicher Nähe.

Material, das altert, gut lagern, pflegen. Alte Kleidung z.B. als Lappen verwenden. Papierservietten bei Essen mitnehmen. Mut haben zum Essen retten, sich Gefäße mitbringen dafür.

Kompromisse machen

Wenn wir bestimmte Techniken nutzen wollen, müssen wir für manche Projekte Kompromisse machen. Z.B. ist der Druckwerkstoff PLA für 3D-Drucke noch nicht einfach recycelbar. Auch brauchen wir für den Drucker elektrische Maschinen. Hier lohnt es sich aber die Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit zu beobachten und daran teilzunehmen, wenn es Lösungen gibt.

Wir können als Engagierte nur aushalten, wenn wir bei unserer Arbeit den Ressourcenverbrauch nicht verringern können. Manche Werkzeuge, Materialien lassen sich nicht vermeiden. Wir wägen ab zwischen unserem Konzept, den Kosten, dem Nutzen und unserer Geduld.

Wo sind meine Prioritäten bei Produktion, Umsatz und Nachhaltigkeit?

Neue Werke

Arbeiten wir von der Idee her oder vom Material? Wenn das vorhandene Material verwendet wird ist das nachhaltiger, als neues zu kaufen.

Vergängliche Kunst

kann nachhaltiger sein. Aus lebenden Naturmaterialien wird sie dauerhaft durch das Dokumentieren und Zertifikate.

Malen

Farbe

Farbmenge nach geplantem Verbrauch ansetzen

Ölfarbe: Pinsel waschen ohne Lösemittel, sondern erst mit Sonnenblumenöl, dann mit Gallseife. Ist auch Gesundheitsschutz.

Pigmente mit Schwermetallen wie Blei, Cadmium vermeiden. Verkäufer*innen nach Alternativen fragen.

Alternativen zu organischen flüchtigen Lösemitteln sind Eitempera, Gouache

Echthaarpinsel

Die Haargewinnung ist Tierquälerei oder profitiert vom nicht nachhaltigen Fleischkonsum.

Leinwand

Baumwolle verbraucht viel Wasser. Nessel und Leinen können eine Alternative sein.2

Arbeitsschutz

Malen von Öl-und Acrylfarben mit Handschuhen aus Latex, darunter Baumwollhandschuhe anziehen. Für Aquarell ist kein Schutz nötig.

Abfall

Vermeiden: Weniger Abfall erzeugen. Dinge aufbrauchen, gut lagern

Entsorgen: Abfall ohne Schwermetall (SM) und Lösemittel (LM) in den Restmüll geben, mit SM und LM in den Sonderabfall bei der Stadtreinigung geben. Lösemittel austrocknen lassen in Restmüll. Leere Verpackung in Gelbe Tonne.

Abwasser

Farbreste mit Acryl, Microlastik und organischen Lösungsmitteln wie Terpentin gehören nicht ins Abwasser.

Mit Belüftung eintrocknen lassen, dann in Restmüll geben.

Noch flüssig: Sonderabfall

Pinsel mit Pinselreiniger reinigen unter Wasser ist aber ok. Pinsel z.B. im alten Tuch vor reinigen, um Abwasser weniger zu belasten.

Von Ausbildungsorten und Werkstätten schriftliche Regeln verlangen, was ins Abwasser darf, was nicht und wo die entsprechenden Abfall- oder auch Sonderabfallbehälter sind.

Stein

Skulpturen z.B. aus aufgegebenen Grabsteinen recyceln, statt neuen Marmor verwenden. Steinreste verwenden.

Verpackung

Wieder verwenden, nachwachsende Rohstoffe, Altmaterialien verwenden

Events

Kein Einweggeschirr, möglichst Bio-Getränke und Speisen, Vegetarisch-Vegan, Regional

Reisen

Sich Begegnen ist wichtig, Kontakte aufbauen und pflegen, doch das Reisen verbraucht Ressourcen. Wann ist das physischen Begegnen wichtig, wann reicht die online-Konferenz oder der Chat?

Netzwerk bilden und nutzen

https://kunst-stoffe-berlin.de/, „Kunst-Stoffe fördert die kreative Auseinandersetzung mit Wieder- und Weiterverwendungsstrategien. Rest- und Gebrauchtmaterialien werden in unseren Sammelstellen als nachhaltige Ressourcen erschlossen und an Kunstschaffende, SelbermacherInnen und gemeinnützige Einrichtungen preiswert abgegeben.“

https://galleryclimatecoalition.org/

Für Gallery Members, Artist Members, Individual Members, Organisation Members

Ziel des GCC ist es, die Dekarbonisierung des Sektors der bildenden Kunst zu erleichtern und abfallfreie Praktiken zu fördern. Sie bieten z.B. einen online-Carbon-Rechner an, um den Carbon-Footprint für die Institution zu ermitteln. Im Angebot ist auch eine Börse z.B. für das Weiterverwenden von Transportverpackung von Werken.

Artists in Nature International

Bilder aufziehen

MDF statt Kapa (Kunststoff aus fossilem Rohstoff) verwenden.
Wann läßt sich Aludibond (Aluminium ist energieaufwendig und vom Recycling problematisch) ersetzen durch MDF oder Karton? Pressspan? Foto oder Poster auf MDF oder Leinwand aufziehen.

Mat. wiederverwenden und umseitig bedrucken. Wer hat Erfahrungen?

Energie sparen

Internet

Vielleicht tun es noch ein Stadtplan auf Papier statt Maps, offline-Karten auf dem Smartphone, Bücher statt Internet, Ecosia als Suchmaschine

Die eigene Website bei Provider mit echtem Grünstrom ordern. Bilddateien reduzieren vor dem Hochladen.

Offline arbeiten, wenn Web nicht nötg.

Datenschutz: Cloud in EU verwenden. Geräte und Software unabhängig von USA-Firmen verwenden. Alternativen zu Adobe: Bild mit GIMP, Affinity, Apple: 3D-Blender

Videos

Sich als Medienkünstler*in über die ökologische Seite der Arbeit bewusst sein.

Videoportale unterhalten große Serverfarmen, die Strom und Kühlung verbrauchen. Daher Auflösung und Bitrate nur soviel wie nötig einstellen, Vimeo-Standard reicht für die online-Darstellung. 4K – Auflösung nur offline verwenden, HD-Qualität 1920 x 1080 px oder weniger bis 1280 x 720 px, Kompressionsrate 8 – 10 Mbit/sec., Framerate 25 (EU) – 30 (US) Bilder/sec.

Audio siehe Podcasts

Podcasts

Lautstärke normalisieren, variable Kompressionsrate z.B. 9,45 – 48 kBit/sec., so klein wie möglich, Mono möglichst, Abtastrate von 44kHz auf 22 kHz stellen.

Fotos online stellen

Desktop: Website 1024 bis 1200 pix für die längste Seite, Qualität 60 bis 80%, jepeg-Format, verhindert den Diebstahl für Print; für Logo, Grafik, Icon PNG verwenden

Instagram, Facebook

Bilder komprimieren, Smartphone: App. zum Komprimieren verwenden, Einstellungen wie bei Desktop

Onlinearchiv

Onlinearchiv mit Website: Lösen sie Printkataloge ab? Sind sie Ressourcen schonender?

Cloudarchiv datensparsam betreiben, Rohvideo offline aufbewahren

Eigene Website

Nicht benötigte Plugins löschen: Link setzen zu externen Websites statt Einbetten spart Energie.

Office

alte Mails löschen, z.B. ab einer gewissen Anzahl das automatische Löschen einstellen.

Strom und Heizung

Stoß- statt Dauerlüften des Ateliers in der Heizperiode. Licht ausschalten beim Verlassen des Raumes. LED-Leuchtmittel sparen am Meisten. Oft lassen sich in vorhandenen Lampen Glühbirnen, Leuchtstofflampen durch LED ersetzen.

Bei Tageslicht arbeiten kann Teil des Konzeptes sein.

NTFs

Der Verkauf eines Krypto-Kunstwerks verbraucht so viel Energie, wie das Atelier in zwei Jahren verbraucht. Jetzt setzt sich die Künstlerin Joanie Lemercier dafür ein, die Kohlenstoffemissionen dieses Mediums zu reduzieren.

Text (C) Tom Albrecht auf Grundlage: Workshops und Vortrag in GG3-Ausstellungen: 18.4.2013 „Kaufen oder Nichtkaufen“, 2.11.2019 „Artists for Future“, 7.20.2020 „Fossile Sucht“, 17.9.2021 „Kommentar zur Gegenwart“, 26.11.2021 „Endless Summer“


Wenn Sie von unserer Arbeit profitieren, bitte nennen Sie uns auf Ihrer Seite und verlinken Sie zu uns.

Hygienekonzept GG3

Das Hygienekonzept der Veranstaltungen von GG3 beinhaltet die jeweils aktuellen Vorgaben der Hygieneverordnung von Berlin.

Stuhl mit Masken (T.A.)

Stuhl mit Masken (T.A.)

Im Folgenden erläutern wir Ihnen unser Hygienekonzept, welches wir erstmals bei unserer Jubiläumsausstellung „Kunst der Nachhaltigkeit“ am 4.9. – 2.10.2020 nach dem Lockdown unseres analogen Ausstellungsbetriebes anwendeten.

Gäste

Wer sich krank fühlt oder Symptome zeigt, soll auf die Teilnahme verzichten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Risiko-Gebieten gemäß der Definition des Robert-Koch-Institut (RKI) können nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen negativen COVID-19 Test vorlegen.
Durch die temporäre Registrierung der Gäste vor dem Eintreten wird eine Nachverfolgung ermöglicht. Die Daten erfassen wir auf einzelnen Registrierungsbögen, um den Datenschutz zu gewährleisten. Sollte sich trotz des Hygienekonzeptes eine Infizierung im Nachhinein herausstellen, werden alle Teilnehmenden unverzüglich informiert. Nach vier Wochen vernichten wir die analogen Registrierungsbögen.

Einlass draußen

Wir begrenzen die Anzahl der Gäste die gleichzeitig in den Räumen auf sieben Personen plus Aufsicht. Vor dem Einlass bekommen die Gäste eines der vorhandenen Objekte, welches sie beim Verlassen wieder abgeben.

Für unsere Veranstaltungen wie Vernissage, Performance, Workshop, Vortrag, Künstlergespräch, Finissage ist der Eintritt nur nach online-Anmeldung in dem eingetragenen Zeitfenster möglich.

Hygienemaßnahmen

In unseren Räumen und am Einlass stehen ausreichend Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Auf körperliche Berührungen, wie bspw. einen Händedruck wird verzichtet. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist Pflicht.

Sicherheitsabstand

Die Gäste sollen 1,5m Anstand zu einander einhalten.
Bei Vorträgen soll der Abstand zwischen Referenten und Teilnehmenden mindestens 2 m betragen. Für den Galeriebesuch haben wir grüne und rote Pfeile am Boden angebracht, um die Begenungen zu verringern. Im Zwischenflur soll sich niemand aufhalten.

Maskenpflichten in der Galerie

Bei Galeriebesuch und Vorträgen besteht Maskenpflicht.

Betreuung vor Ort

Die Galerie- und Vortragsbetreuung achtet auf die Einhaltung des Hygienekonzeptes und der Hygienevorschriften.

Belüftung

Über die Fenster wird laufend quer gelüftet. Wir überwachen kontinuierlich den CO2-Gehalt der Raumluft. Bei ansteigendem CO2-Wert über 1000ppm wird die Tür solange geöffnet, bis der Wert wieder normal ist. Ab 1200 ppm meldet sich der Warnton. Bitte achten Sie auf die Anzeige des Gerätes.

CO2-Warner, (T.A.) Hygienekonzept GG3

CO2-Warner, (T.A.)

Online-Ausstellung „Klimawandel to go“

15. Mai – 19. Juni 2020

KünstlerInnen
Francesco Gioacchini, Julia Schicker, Lioba von den Driesch, Manja Dessel, Mari Terauchi, Martin Zellerhoff, Rika Pütthoff-Glinka, Rosa Schmidt, Stephan Groß.

 

Link zu Text und Programm der Ausstellung, Termine mit online-chats mit den Künstler/innen

 

 

 

Tom Albrecht: Einführung (Video 6:42 Min.)

 

Francesco Gioacchini: Statement (Video 2:26 Min.)

Oil price dropping ist eine vorbereitende Zeichnung für eine “site-specific” Installation. Einige Blumen, die mit einer schwarzen Flüssigkeit bedeckt sind, werden an bunten Seilen aufgehängt. Etwas Öl tropft aus ihnen in die Schalen darunter.Wenn der Ölpreis fällt, bedeutet das, dass die Weltwirtschaft in „Gefahr“ ist. Wir sind immer mehr um die „Gesundheit“ der Wirtschaft besorgt als um die Umwelt. In meiner Installation wird die Farbe der Blumen durch das Schwarz des Öls verdeckt, das aus ihnen tropft. Die Auswirkungen dieser Emissionen auf den Klimawandel haben die Menschen noch nicht davon überzeugt, ihre Bedürfnisse zu überprüfen, und das Geräusch eines Öltropfens macht mehr Lärm als ein umstürzender Baum.

Francesco Gioacchini: Oil price dropping, 2020
Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 42 cm
Berlin, Deutschland

Julia Schicker: Statement (Video 2:30 Min.)

Die Arbeit setzt sich mit der Verantwortung der Politik beim Thema Klimawandel auseinander. Ohne politische Vorstösse wird es unmöglich sein, das Klima zu retten. Gewisse Politiker*innen streuen aber absichtlich Unwahrheiten, um ihre Machtposition zu erhalten. Die Videoarbeit versucht, die Argumentation und Rhetorik eines solchen Politikers aufzugreifen und andere Schlüsse aus den Argumentationssträngen zu ziehen.

Julia Schicker: Utopia Generator 1.1, 2019
Deepfakes-Video, 7:22 Min.
Glarus, Schweiz
Lioba von den Driesch: Statement (Video 2:18 Min.)

Klimawandel to go - diese Vorstellung ist auf eine ähnliche Weise faszinierend, wie postapokalyptische SciFi Welten, oder der Slogan „Berlin ist arm aber sexy“. An der Siegessäule in Berlin manifestiert sich diese Gefühlsmischung: rückwärtsgewandt, voll trivialer Sehnsüchte, erstickend, gefährlich, laut - und irgendwie auch politisch. Die Siegesgöttin glänzt in der Sonne und schreitet unaufhaltsam ins diesige Nichts. Sie ist die Reiseleiterin - wir folgen. „Vamos a la Playa“ (Lasst uns zum Strand gehen) von Righeira war 1983 ein Disco-Hit, aber der Songtext über die Explosion einer Atombombe und das Ende des Mittelmeers fand kaum Beachtung. Das Ideal des leichten Lebensstils - to go - gilt ungebrochen wider besseres Wissen.

Lioba von den Driesch: Lasst uns zum Strand gehen, 2020
Animation, Videoloop, 6:48 Min.
Berlin, Deutschland
Manja Dessel: Statement (Video 0:41 Min.)
Manja Dessel: Genug ist Genug, 2019 (Video 0:15 Min.)
Hängeinstallation, Einkaufs-Plastik-Tüten, bis zu 30m
Hattingen-Ruhr, Deutschland

Ich sehe Einkaufstüten mit ihrem immensen Plastikverbrauch als Merkmal des Konsum-Rausches, -Zwanges, der Konsum-Sucht. Inspiriert durch meine Reisen nach Tibet und Nepal und den dort allgegenwärtigen Gebetsfahnen, knüpfte ich die Einkaufstüten gleichermaßen auf. Animiert hat mich die budhistische Idee des Maßhaltens. „Überdruß am Überfluß“ - Ohne Verzicht auf unseren gewohnten Komfort wird die Zukunft Konsequenzen zeigen.

Mari Terauchi: Statement (Video 2:52 Min.)

Die Menschen sorgen sich um die Naturkatastrophen, wenn sie sie im Fernsehen sehen. Ihre Sorge wird jedoch mit dem Ende der Nachrichtenen ausgeblendet und dann durch ihr tägliches Leben ersetzt. „OK, jetzt schaltet den Fernseher aus, alle! Zeit für das Abendessen!“ „Was sollen wir heute Abend essen?“; „Was soll ich für die Party morgen anziehen?“
Die Menschen spüren, dass unser Planet wärmer geworden ist. Doch der Klimawandel schreitet nach und nach voran, und die Menschen sind in der Lage, sich an die neuen Temperaturen anzupassen. Aber wenn sie sich der Auswirkungen nicht im Fernsehen, sondern vor ihren Augen bewusst werden, wird es zu spät sein, und die Anpassung an die neue Temperatur ist nicht endlos. Es ist nicht notwendig, die Menschen jeden Tag durch das Aufzeigen von Problemen zu bedrohen, aber es ist auch sinnvoll, die Probleme von Zeit zu Zeit zur Sprache zu bringen.
Dies ist meine Erklärung zu dieser Arbeit aus dem Jahr 2010. Nach 10 Jahren ist die Situation immer noch die gleiche. Aber nach 10 Jahren sehe ich, dass viele Wissenschaftler sagen, der Klimawandel sei eine Lüge oder er geschieht aufgrund der Sonne oder aufgrund des Kreislaufs der Erde. Ich habe keine Ahnung, wer Recht hat, aber Wissenschaftler arbeiten auch für Unternehmen und ihre Regierung. Sie können die Daten manipulieren oder auch Fehler machen. Im nächsten Jahrzehnt werden wir vielleicht die Hauptursache des Klimawandels hören. Auch wenn es der Natur der Erde geschuldet ist, ist es nicht falsch, das Gift in die Luft oder in unseren Körpern zu reduzieren. Diese Unbekümmertheit geschieht nicht nur gegenüber dem Klimawandel. Die Betroffenen werden verblassen, wenn sie in ihr wirkliches Leben zurückkehren. Was wir tun können, ist, das Problem von Zeit zu Zeit zur Sprache zu bringen.

Teil der Installation

Mari Terauchi:
What shall we eat tonight?, 2010
Installation, gemischte Medien,
30-50 cm H
Ansbach, Deutschland

Martin Zellerhoff: Statement (Video 0:20 Min.)

„Cosmos und Demian, nach Joseph Beuys“, zwei beschädigte Repliken des Eiffelturms stützen sich gegenseitig.

Als Reaktion auf den Klimawandel entstanden internationale Konferenzen, für die Tausende Menschen durch die Welt jetten und versuchen unsere Welt zu retten. Mir erscheint es wie ein untauglicher Versuch.

Eine billige Eiffelturm Replik ist ein typische Mitbringsels von einer solchen Reise.

Martin Zellerhoff: Cosmos und Demian (nach Joseph Beuys), 2019
Gerahmte analoge Fotografie, Pigmentdruck, 23,9 x 30 cm, im Rahmen 55,5 x 62 cm
Berlin, Deutschland

 


 

Rika Pütthoff-Glinka: Ausgetrocknet 1-3, 2019
Fotoarbeit, Collage, Malerei, 70 x 100 cm
Dortmund, Deutschland

„Wenige hundert Meter westlich des historischen Zentrums von Malaga fließt der Rio Guadalmedina. Besser gesagt das, was von ihm übrig geblieben ist. Wegen des Ableitens vieler Bäche im Hinterland verläuft der einst stolze Rio heute meistens nur noch als Rinnsal durch das breite Flussbett“(Internet).
Die Spanier sehen den Vorteil, dass die beiden Teile der Altstadt durch den fast ausgetrockneten Fluss besser zu erreichen sind und benutzen den ehemaligen Flussverlauf als Parklandschaft.
Ich habe die südeuropäische Sichtweise auf Umweltschäden durch Spaziergänger, Cafebesucher, Zirkusleute und weiteres Interieur ergänzt und damit „auf die Spitze getrieben“.

Rika Pütthoff-Glinka: Statement (Audio, 1:55 Min.)

Rosa Schmidt: Statement (Video 6:18 Min.)

Am 19. Juni um 19 Uhr

Rosa Schmidt: Gefilmte performative Intervention “INDIGO HILLS / SETZUNGSFLIESSEN”, 2020

Das Projekt imaginiert eine durch Rohstoffabbau von Fördergruben zerklüftete Oberfläche des Planeten für die Zukunft der durchtechnisierten SMART SOCIETIES: Es erprobt mit den Mitteln einer performativen Versuchsanordnung die künftigen Formen des physischen Bodenkontakts, der Bodenhaftung und des Standings im Zeitalter der geoökonomisch herbeispekulierten Arktisschmelze bzw. verflüssigt die technokonsumistische Überheblichkeit, Bequemlichkeit und Gier der Gegenwart tanzend auf einem EISFEUER im nautischen Dämmerlicht - until natures‘ rhythms take over again.

Stephan Groß: Statement (Video 3:58 Min.)

Das Plakatkunstwerk „Federgewicht“ zeigt das Bild einer Feder über dem einer Sturmflut. Das Layout, das den Begriff zerteilt, teilt ihn auch bildlich in seine Bestandteile: Die Feder und das Gewicht.
Die in der Arbeit abgebildete Feder repräsentiert den gewohnten und liebgewonnenen Komfort, die Sturmflut die gewichtigen Gefahren, die aus unserem Lebensstil erwachsen. Wer glaubt, beim Kampf mit dem Klimawandel habe man es mit einem Federgewicht im Sinne eines leichten Gegners zu tun, der im Vorbeigehen zu besiegen ist, sitzt einem fatalen Irrtum auf. Die Folgen wiegen schwer, die weltweite Zunahme katastrophaler Wetterereignisse ist nur ein Aspekt.

Stephan Groß: Federgewicht, 2020
Collage, Typo / Digitaldruck, 50 x 60 cm gerahmt
Berlin, Deutschland

 

Nächste Termine:

Künstler/innen begegnen Gästen online

zu wechselnden Terminen, moderiert von Tom Albrecht
Jeweils von 18:00 bis max. 18:30
Vorbereitung ab 17 Uhr.

Wir verwenden das sehr datenschutzfreundliche open source jitsy meet.
Bitte ab 18.5.  unten auf den Link mit dem Künstler-Namen klicken.
Es werden nur Teilnehmende mit Bild und Sprache zugelassen.
Für PC verwenden Sie bitte die Browser Chrome oder Firefox bzw. Safari.
Große Bildschirme sind von Vorteil.
Für Smartphone, Tablet muß vorher die App Jitsy Meet aus dem Store installiert werden, für Android Datenschutzsensible aus dem F-Droid-Store.
Headset empfohlen oder Ohrhörer mit Mikrofon
Kamera und Mikrofon müssen aktiviert sein.

Martin Zellerhoff 18.5.

Julia Schicker 26.5.

Rosa Schmidt 28.5.

Francesco Gioachini 29.5.

Mari Terauchi 2.6. We had a stimulating and exciting conversation. What does climate change have to do with Corona? Where are parallels, where are differences? What can art say about this? What do we learn from Corona for climate change?

Lioba von den Driesch 4.6.

Manja Dessel 5.6.

Stephan Groß 15.6.

Rika Pütthoff-Glinka 17.6.

12.6., Videovortrag für „Klimawandel to go“ (19:21 Min.)

Vortrag Christian Löwe, UBA Klimawandel to go

Christian Löw

Christian Löw

Christian Löwe, Umweltbundesamt 

Jahrgang 1965, Diplom-Forstwirt Univ., seit 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt, aktuell im Bereich „Digitalisierung und Umweltschutz, E-Government“.
Zentrale: Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Sozial-ökologische Transformationen von Alltag und Gesellschaft (Angewandte sozial-/kulturwissenschaftliche Umweltforschung)
  • Soziale Innovationen, Green Economy, (digitale) Kultur der Nachhaltigkeit
  • Umweltpolitik und Umweltkommunikation für nachhaltige Konsummuster und Lebensstile
  • Mitwirkung im Arbeitskreis „Kunst und Umwelt“ des Umweltbundesamtes.
Vortrag Kurztext

Das permanente Überschreiten der planetaren Grenzen überfordert nicht nur Klima und Umwelt, sondern führt auch ökonomisch, sozial und kulturell in die Sackgasse. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die vorherrschenden Formen des Wirtschaftens, der Konsummuster und Lebensstile in modernen Gesellschaften schon jetzt die ökonomischen und sozialen Kosten der Umweltzerstörung ins Unermessliche steigen lassen, und somit die Spielräume für ein gutes, gelingendes Leben heutiger und vor allem zukünftiger Generationen stark einschränken werden. Deutschland muss sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft machen. Umweltpolitik wird damit immer mehr zu einer erweiterten Gesellschafts- und Kulturpolitik. Doch was braucht Deutschland, um zu einer Kultur für Nachhaltigkeit zu kommen? Und welche neuen Impulse können hierbei aus einem verstärkten Zusammenspiel von Digitalität und Kunst für eine kulturelle Dynamisierung der sozial-ökologischen Transformation erwachsen? Ergeben sich hieraus Ansatzpunkte für ein kultur(politisches) Konjunkturprogramm, das zu neuen Formen der Ästhetisierung von Innovation sowie gesellschaftlichen Experimenten für eine digitale Kultur der Nachhaltigkeit führen können?

19.6., 19 Uhr Finissage

„Nachlese zur Ausstellung“ per öffentlichem Gruppenvideochat mit den Künstlern/innen der Ausstellung, Gästen und dem GG3-Team. Bitte Getränke bereit stellen zum Zuprosten.
Link zum Chat gibt es ab 18:45 an dieser Stelle.

 

Link zu Text und Programm der Ausstellung, Termine mit online-chats mit den Künstler/innen

Klimawandel to go

Sprit to go, (C) T.A. Klimawandel to go

Sprit to go, (C) T.A.

Ausstellung 15.5. - 19.6.2020

Inzwischen haben wir wegen Corona die letzte Ausstellung erfolgreich online gestellt:  “Heimat: Denke global, handle lokal”. Wir zeigen die analog geplante Ausstellung „Klimawandel to go“  auch online:

Hier klicken für die Online-Ausstellung

Hintergrund

Viele Menschen fühlen sich nicht vom Klimawandel  betroffen. Sie leben weiter so, wie bisher.  Auch wer das Problem erkannt hat, findet es oft schwer, im hektischen Alltag oder auf Grund gesellschaftlicher Erwartungen nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen.

Die Nachfrage nach dekadentem Luxus stärke einen immensen Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, sagte der Ökonom Nico Paech von der Universität Siegen. „Das sind Kreuzfahrten, das sind SUVs, das ist der Luftverkehr, die Digitalelektronik und die Nachfrage nach noch mehr Wohnraum.“ Dies sei reiner Komfort, der sich nicht als Befriedigung essenzieller Grundbedürfnisse rechtfertigen lasse. (SPON 1.12.2019)

Die Regierung fürchtet bei großen Maßnahmen, abgewählt zu werden. Die Lobby bremst. Manche denken, man kann alles so nebenbei mit Technik lösen. Wissenschaftler und Engagierte warnen und fordern politische und persönliche Änderungen. Die ausstehenden Veränderungen sind groß. Die Gesellschaft bedarf der Transformation.

Welche sind die vom Komfort getriebenen Entscheidungen, welche sind deren Konsequenzen,  welche sind die Gründe für unser Handeln und wie können wir als Einzelne und als Gemeinschaft neue Weg einschlagen?

Ausgetrocknet. Rika Pütthoff-Glinka. Dortmund, 2019, Fotocollage, 70 x 100 cm Klimawandel to go

Ausgetrocknet. Rika Pütthoff-Glinka. Dortmund, 2019, Fotocollage, 70 x 100 cm

Teilnehmende Künstler/innen:
Manja Dessel, Lioba von den Driesch, Francesco Gioacchini, Stephan Groß, Rika Pütthoff-Glinka, Julia Schicker, Rosa Schmidt, Mari Terauchi, Martin Zellerhoff

Programm Klimawandel to go

Ausstellung online

15.5.2020, 19 Uhr Vernissage

Begrüßung und Einführung in die Ausstellung durch Kurator Tom Albrecht (Video 6:41 Min.)

Videochat der Gäste und GG3. Dafür den Link klicken für Chrome-Browser ab 19 Uhr hier an dieser Stelle.

Künstler/innen begegnen Gästen online

zu wechselnden Terminen, moderiert von Tom Albrecht
Jeweils von 18:00 bis max. 18:30. Vorbereitung ab 17 Uhr.
Bitte ab 18.5.  jeweils zu den Terminen ab 17 Uhr unten auf den Link mit dem Künstler-Namen klicken.

Wir verwenden das sehr datenschutzfreundliche open source jitsy meet.
Es werden nur Teilnehmende mit Bild und Sprache zugelassen.
Für PC verwenden Sie bitte die Browser Chrome oder Firefox bzw. Safari.
Große Bildschirme sind von Vorteil.
Für Smartphone, Tablet muß vorher die App Jitsy Meet aus dem Store installiert werden, für Android Datenschutzsensible aus dem F-Droid-Store.
Headset empfohlen oder Ohrhörer mit Mikrofon
Kamera und Mikrofon müssen aktiviert sein.

Martin Zellerhoff 18.5.

Julia Schicker 26.5.

Rosa Schmidt 28.5.

Francesco Gioacchini 29.5.

Mari Terauchi 2.6.

Lioba von den Driesch 4.6.

Manja Dessel 5.6

Stephan Groß 15.6

Rika Pütthoff-Glinka 17.6.

Siehe auch: Kommentar eintragen und Facebook

12.6., Online-Videovortrag

Christian Löwe, Umweltbundesamt: „Umweltkrise, Digitalität und Kunst“ (19:21 Min.)

Jahrgang 1965, Diplom-Forstwirt Univ., seit 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt, aktuell im Bereich „Digitalisierung und Umweltschutz, E-Government“.
Zentrale: Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Sozial-ökologische Transformationen von Alltag und Gesellschaft (Angewandte sozial-/kulturwissenschaftliche Umweltforschung)
  • Soziale Innovationen, Green Economy, (digitale) Kultur der Nachhaltigkeit
  • Umweltpolitik und Umweltkommunikation für nachhaltige Konsummuster und Lebensstile
  • Mitwirkung im Arbeitskreis „Kunst und Umwelt“ des Umweltbundesamtes.
Vortrag Kurztext

Das permanente Überschreiten der planetaren Grenzen überfordert nicht nur Klima und Umwelt, sondern führt auch ökonomisch, sozial und kulturell in die Sackgasse. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die vorherrschenden Formen des Wirtschaftens, der Konsummuster und Lebensstile in modernen Gesellschaften schon jetzt die ökonomischen und sozialen Kosten der Umweltzerstörung ins Unermessliche steigen lassen, und somit die Spielräume für ein gutes, gelingendes Leben heutiger und vor allem zukünftiger Generationen stark einschränken werden. Deutschland muss sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft machen. Umweltpolitik wird damit immer mehr zu einer erweiterten Gesellschafts- und Kulturpolitik. Doch was braucht Deutschland, um zu einer Kultur für Nachhaltigkeit zu kommen? Und welche neuen Impulse können hierbei aus einem verstärkten Zusammenspiel von Digitalität und Kunst für eine kulturelle Dynamisierung der sozial-ökologischen Transformation erwachsen? Ergeben sich hieraus Ansatzpunkte für ein kultur(politisches) Konjunkturprogramm, das zu neuen Formen der Ästhetisierung von Innovation sowie gesellschaftlichen Experimenten für eine digitale Kultur der Nachhaltigkeit führen können?

19.6., 19 Uhr Finissage

„Nachlese zur Ausstellung“ per öffentlichem Gruppenvideochat mit den Künstlern/innen der Ausstellung, Gästen und dem GG3-Team. Bitte Getränke bereit stellen zum Zuprosten.
Link zum Chat gibt es ab 18:45 an dieser Stelle.

49. Ausstellung

Angebot für Künstler:innen

Naemeh Shirazi, C Diana Toledo Angebot für Künstler/innen
Naemeh Shirazi, (C) Diana Toledo

Künstler:innen wählen wir nach Ausschreibungen aus.

Siehe das Formular unten.

Wir bieten den ausstellenden Künstler:Innen

  • Ausstellungsfläche mit Ausrüstung und Betreuung,
  • Organisation und Betreuung von Veranstaltungen,
  • Unterstützung für „Meet the Artist“
  • Werbung per Mail, Websites, Social Media, Flyer,
  • Organisation der Werkschilder, des Vortrages, der Dokumentation und weiterer Events.
  • Dokumentation der Ausstellung online

Kosten

  • Wir sind ein freier, selbstorganisierter Projektraum und arbeiten ohne Honorar.
  • Für Produktion, weitere technische Ausrüstung, Transport und Versicherung gibt es kein Budget.
  • Wir nehmen keine Gebühren von den Künstler*innen.

Regeln

  • Wir erwarten von den Künstler/innen verbindliche Zusammenarbeit, Transport, Auf- und Abbau ihrer Werke.
  • Die ausgewählten Projekte werden durch GG3 professionell betreut. Die Gestaltung der Ausstellung erfolgt gemeinsam mit den Künstler/innen. Die endgültige Entscheidung obliegt GG3.
  • Für regionale Künstler/innen erwarten wir möglichst Anwesenheit auf den Veranstaltungen und nach Absprache Aufsicht zu vereinbarten Öffnungszeiten.
  • Wir vereinbaren Regeln.

Formular

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